Wachstum

Pressemitteilung


(Quelle: picture alliance / chromorange)
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Startups schaffen Wachstum und Wohlstand von morgen

Eckpunkte für Gründungen und Wachstum

In der gestrigen Fraktionssitzung hat die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag unter dem Titel „Gründungen und Wachstum“ ein Eckpunktepapier zur Startup-Förderung verabschiedet.  Hierzu können Sie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Nadine Schön, den digitalpolitischen Sprecher, Tankred Schipanski, und den Berichterstatter für das Thema Startups der Arbeitsgruppe Digitale Agenda, Marc Biadacz, wie folgt zitieren:

Nadine Schön: „Mit dem Papier legen wir einen umfassenden Maßnahmenkatalog für Gründer und Wachstumsförderung vor, bei dem die verschiedensten Fachbereiche, von der Arbeitsmarktpolitik über die Digitale Verwaltung bis zu Finanzierungsfragen alle relevanten Politikbereich umfasst sind. Unser Ziel ist es, diese Maßnahmen zeitnah umzusetzen. Das werden wir als Parlament eng begleiten.

Um nur einige Beispiele zu nennen:  Unser Staat sitzt auf einem riesigen Datenschatz. Diesen wollen wir für Innovationen sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen nutzen. Deshalb wollen wir ein zweites Open-Data-Gesetz auf den Weg bringen.

Außerdem soll künftig kein Kind mehr ohne fundierte Digitalkenntnisse die Schule verlassen. Mit dem Digitalpakt Schule unterstützt der Bund die Länder und Kommunen mit insgesamt fünf Milliarden Euro bis 2023 bei der digitalen Ausstattung. Digitalkompetenz ist mehr als Medien- und Anwenderkompetenz. Unsere Kinder sollen Akteure in der digitalen Welt werden, nicht nur Konsumenten.

Schließlich gilt: Wir brauchen eine einheitliche EU-weite Startup-Definition – entsprechend der europäischen Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Definition). Nur so können Startups ohne europarechtliche Probleme speziell gefördert werden.“

Tankred Schipanski: „Startups benötigen ein solides Ökosystem für die Finanzierung Ihres Wachstums. Wir wollen daher die Instrumente der Gründungs- und Wachstumsfinanzierung weiter ausbauen. Insbesondere gilt es, den Nationalen Digitalfonds, den wir bereits im Koalitionsvertrag vereinbart haben, gemeinsam mit der Industrie an den Start zu bringen.

Startups und Gründungen sind aber nicht nur ein Thema für Städte und Ballungsräume: Auch im ländlichen Raum können Gründungsaktivitäten zur Attraktivitätssteigerung beitragen. Vom One-Stop-Shop bei der Unternehmensanmeldung bis hin zu Transfer- und Gründungszentren an Universitäten wollen wir daher das Gründungsökosystem in der Fläche kontinuierlich weiter ausbauen.

Synergieeffekte und ein funktionierendes Ökosystem sind für den Erfolg von Startups essentiell. Wir wollen daher die Vernetzung von Gründerinnen und Gründern weiter fördern. Dies gilt nicht nur für den Austausch zwischen Startups sondern auch für den Austausch zwischen Gründern und Mittelstand. Die Digital Hub Initiative ist dafür ein erster Ansatz, den es auszubauen gilt.“

Marc Biadacz:  „Damit Menschen, die mit Mut und Risikobereitschaft innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ein Startup in Deutschland gründen, müssen wir ihnen die richtige Wertschätzung entgegenbringen. Wir brauchen deshalb ein neues Mindset - unsere Gesellschaft muss eine Kultur der neuen Chance etablieren und gescheiterten Gründern neue Perspektiven ermöglichen.

Zudem benötigen insbesondere Startups der Digitalbranche ausreichend IT-Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu tragen Digitalschulen bei, die analog der Musikschulen organisiert werden und an denen junge Menschen mit Spaß an Informatik das Programmieren außerhalb des regulären Schulunterrichts erlernen können.“