Shanghai

Thema des Tages


(Quelle: Foto: zhang kaiyv / unsplash)
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Nur wer sich wandelt, wird bestehen

Unionsabgeordnete schildern ihre Eindrücke von Chinas Digital- und StartUp-Szene

Wie wollen wir im Jahr 2030 leben? Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt, wie revolutioniert Künstliche Intelligenz Bereiche wie Mobilität und Gesundheit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Projektgruppe Zukunft und Innovation der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auf ihrer Reise durch Chinas Digital- und StartUp-Szene haben Unionsabgeordnete erlebt, wie sich das Reich der Mitte aufgemacht hat, Wirtschaft und Gesellschaft auf eine digitale Zukunft auszurichten. Auf dem Blog der Unionsfraktion schildern sie ihre Eindrücke - und was diese für Deutschland bedeuten.

"China hat eine glasklare Strategie mit hoch ambitionierten Zielen und tut alles dafür, diese zu erreichen", schreibt Thomas Heilmann in seinem Blogbeitrag „Dem American Dream geht es gut – er lebt jetzt in China“. Ein unbedingter Fortschrittsglaube, technologischer Ideenreichtum und ein dem Gesamterfolg Chinas verpflichtetes Unternehmertum prägten diese neue chinesische Identität, lautet seine Analyse. Er fordert: "Wir sollten beginnen, China endlich als Konkurrenten im Wettlauf um die Vorreiterrolle ernst zu nehmen und von ihren Stärken für unsere eigene politische Agenda lernen". Hier geht es zum ausführlichen Blogbeitrag.
 

Skyline Shanghai
Skyline Shanghai

Aufbruch in eine digitale Zukunft

In ihrem Gastbeitrag "Nur wer sich wandelt, wird bestehen" fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nadine Schön mehr Mut und Experimentierräume für gute Ideen. So dürften innovative Impulse nicht durch Regulierung im Keim erstickt werden. "In Deutschland haben wir die Neigung, immer erst dann etwas auf den Markt zu bringen, wenn es perfekt ist, ausgiebig getestet, von allen Seiten beleuchtet, wenn quasi nichts mehr schief gehen kann", beschreibt Schön eine hierzulande weitverbreitete Mentalität. Das könne einerseits ein Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsvorteil sein, andererseits könne ein solcher Perfektionismus auch zu Lähmung führen. Wie Deutschland "disruptiv, agil und innovativ" neue Wege beschreiten kann, lesen Sie in ihrem vollständigen Erfahrungsbericht.

China-Reisegruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
China-Reisegruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

"Ausprobieren und Machen"

Jan Metzler wirft in seinem Gastbeitrag "Tesla auf chinesisch" einen Blick auf die Zukunft der Mobilität. Er stellt fest, dass sich die aktuelle Diskussion um die Mobilitätswende vor allem um neue Antriebstechnologien dreht. "Was wäre allerdings, wenn man das Auto der Zukunft nicht primär vom Antrieb her denkt, sondern von der digitalen Applikation?", fragt er und schildert seine Eindrücke, die er auf seiner Reise durch China sammeln konnte. So sei die Energie des Ausprobierens dort allgegenwärtig. Mehr dazu lesen Sie hier.  
 

Besichtigung E-Fahrzeughersteller Byton
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