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Newsletter FRAKTIONdirekt

Newsletter der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag

Dem Wald geht es schlecht. Drei Dürrejahre, Sturmschäden und Schädlingsbefall haben zu massiven Verlusten geführt: Bis Mitte 2020 kumulierte sich der Schadholzanfall bundesweit bereits auf 178 Millionen Kubikmeter Holz. Klar ist: Der Umbau der Wälder zu klimastabilen Waldökosystemen muss weiter vorangetrieben werden.

Foto: Matthias Pens | Unsplash

Der Bundestag hat in der vergangenen Sitzungswoche den Koalitionsantrag "Ein vitaler, klimastabiler Wald nutzt allen – Ökosystemleistungen ausreichend honorieren" beschlossen.

"Mit diesem Antrag haben wir deutlich gemacht: Gesunde und nachhaltig bewirtschaftete Wälder haben für uns als Gesellschaft einen besonderen Wert. Als intaktes Ökosystem leisten vitale Wälder viel. Sie sind Wasserspeicher, Luftfilter, CO2-Senke, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Arbeitgeber, Rohstofflieferant und Erholungsraum für die Menschen. All diese sogenannten Ökosystemleistungen erbringt der Wald, ohne dass dafür eine Gegenleistung erbracht wird."

Albert Stegemann, agrarpolitischer Sprecher der Unionsfraktion

Alois Gerig, unser zuständiger Berichterstatter, hebt hervor, dass es sich für unsere Waldbesitzenden wieder lohnen muss, ihren Wald zu bewirtschaften. "Sie sind es, die unsere Zukunft pflanzen", so Gerig. Denn ein nachhaltig bewirtschafteter Wald, aus dem Holz entnommen und in langlebigen Holzprodukten verbaut wird, binde große Mengen CO2 langfristig. "Ein gesunder Wald ist einer unserer wichtigsten Partner im Klimaschutz."

1 Wort. 39 Zeichen: Telekommunikationsmodernisierungsgesetz  

Mit diesem Gesetz hat der Deutsche Bundestag einen innovativen Weg beschritten. Es löst das Telekommunikationsgesetz ab und läutet eine neue Ära ein. Doch was bedeutet das für den Glasfaserausbau? Gibt es bald 5G von der Ampel? Und wie stellen wir das Recht auf schnelles Internet sicher? Diese Fragen hat Hansjörg Durz in unserem Instagram-Format #Nachgefragt beantwortet. [Hier anschauen]

"Das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für einen schnelleren Ausbau der digitalen Infrastruktur, setzt Anreize für Innovationen sowie für die Verlegung moderner Glasfaser bis in die Wohnungen und stärkt die Verbraucherrechte."

Carsten Linnemann, stellv. Fraktionsvorsitzender

Home-Schooling, Home-Office oder schnelles Surfen durchs Internet: Unser Fraktionsvize Ulrich Lange erklärt im Video, welche Maßnahmen jetzt auf den Weg gebracht wurden.

Kinder vor Gefährdungen schützen und Familien stärken

Ein wichtiger Schritt: Der Bundestag hat das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz beraten und beschlossen.

"Das Gesetz ist die wichtigste Reform im Kinder- und Jugendbereich in dieser Wahlperiode. Profitieren werden von einer zielgenauen und bedarfsorientierten Kinder- und Jugendhilfe insbesondere die jungen Menschen und Eltern, die benachteiligt und auf die Unterstützung angewiesen sind. Kinder sollen wirksamer vor Gewalt und Missbrauch geschützt werden."

Marcus Weinberg, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Unionsfraktion

Welche fünf Punkte dabei besonders wichtig sind und wie Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebensumständen künftig noch bessere Unterstützung erhalten, erklärt Marcus Weinberg im Video.

Veranstaltungen in dieser Woche

Zwei wichtige Trends haben sich in den vergangenen Jahren in der internationalen Konfliktlandschaft herausgebildet, die das humanitäre Völkerrecht auf die Probe stellen: Erstens sind Konflikte mit menschlichen Opfern zunehmend nicht internationaler Natur. Zweitens sind an diesen Konflikten immer mehr Parteien und nicht-staatliche Akteure beteiligt. 

Zu der Veranstaltung „Humanitäres Völkerrecht in bewaffneten Konflikten stärken“ im Rahmen einer Videokonferenz laden wir Sie herzlich ein für Donnerstag, den 29. April 2021, von 15.30 bis 17.00 Uhr.

Mehr Infos und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Fachgespräch digital: Einfacher – schneller – bürgerfreundlicher. Effizientes Verwaltungshandeln für einen modernen und leistungsfähigen Staat

Der Subsidiaritätsgedanke ist die Grundlage der föderalen Staatsstruktur in Deutschland. Bundes- und landesgesetzliche Vorgaben setzen dabei den Rahmen und wirken sich auf die Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit und das Tempo des Verwaltungshandelns aus.
Sind diese bestehenden Regelungen, Strukturen, Institutionen und Verantwortlichkeiten unseres Staates noch zeitgemäß?

Diskutieren Sie mit uns! Wir laden Sie zu unserem digitalen Fachgespräch für Freitag, den 30. April 2021, von 12.00 bis 13.30 Uhr ein.

Mehr Infos und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.

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