Blick in den Hörsaal. Studenten sitzen in den Bänken.

Pressemitteilung


(Quelle: dpa/picture alliance)
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Starke Hochschulen für ein starkes Europa

Schaffung des Europäischen Hochschulraums ist Er-folg und Auftrag zugleich

Am 24. und 25. Mai findet in Paris die 10. Bologna-Konferenz der Wissenschaftsministerinnen und -minister statt, 20 Jahre nach Unterzeichnung der Sorbonne-Erklärung. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und die zuständige Berichterstatterin, Katrin Staffler:

Albert Rupprecht: „Der Europäische Hochschulraum steht für akademische Freiheit und Qualität, für internationalen Austausch und Mobilität und für das Zusammenwachsen Europas. Dies ist ein großer Erfolg der letzten 20 Jahre. Und es ist zugleich ein großer Auftrag für die Zukunft. Wir werden weiterhin konsequent für die Werte des Europäischen Hochschulraums einstehen. Und wir werden die Hochschulen als Herzkammer des Wissenschaftssystems weiter stärken. Für Deutschland bedeutet dies Milliardeninvestitionen in die Verstetigung des Hochschulpaktes, in die Digitalisierung der Hochschulen, in wissenschaftliche Exzellenz und Verbesserungen beim BAföG. Und auch in Europa wollen wir Hochschulen spürbar stärken.“

Katrin Staffler: „Ich begrüße die Tatsache, dass Deutschland sich aktiv an der konzeptionellen Gestaltung und Umsetzung der Initiative der Europäischen Hochschulnetzwerke beteiligt. Es ist richtig und wichtig, dass die europäischen Hochschulen sich besser vernetzen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaft in Europa zu steigern. Wir wollen, dass die Europäischen Hochschulnetzwerke auf Basis bereits existierender Hochschulpartnerschaften aufgebaut werden und einen Mehrwert für Europa bringen. Sie sollen als Bindeglied zwischen dem Europäischen Forschungsraum und dem Europäischen Hochschulraum entwickelt werden und damit das Wissensdreieck Bildung – Forschung – Innovation in Europa stärken.“