Pressemitteilung


(Quelle: Picture alliance/dpa)
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Neuer Schwung in beruflicher Bildung

CDU/CSU-Bundestagsfraktion initiiert Bundeswettbewerb zur Stärkung der beruflichen Bildung

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat im Zuge der Haushaltsaufstellung den Bundeswettbewerb „Innovationscluster für eine exzellente berufliche Bildung“ eingebracht und die Bundesregierung aufgefordert, bereits 2019 mit der Umsetzung zu beginnen. Über den Wettbewerb sollen innovative und strukturbildende Aus- und Weiterbildungskonzepte entwickelt werden, um die berufliche Bildung zukunftsfest zu machen und die Gleichwertigkeit dualer und akademischer Bildung zu unterstützen. Mit rund 150 Millionen Euro sollen mindestens 15 regionale Kooperations-Cluster über einen Zeitraum von 4 Jahren gefördert werden. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Stephan Albani:

Albert Rupprecht: „Die Innovationscluster sind der Startschuss für ein neues Niveau in der beruflichen Bildung in Deutschland. Mit unserer neuen Initiative wollen wir den Menschen in den Regionen mehr moderne Ausbildungsmöglichkeiten anbieten, die auch in das örtliche Unternehmensumfeld passen. Mir kommt es darauf an, dass wir mit dem Wettbewerb neue Strukturen in Deutschland aufbauen und der Zusammenarbeit aller Akteure neuen Schub geben. Der Wettbewerb steht allen Regionen in Deutschland offen, denn wir sind davon überzeugt, dass es überall gute Ideen gibt, unabhängig vom aktuellen Entwicklungsstand. Da ist immer noch Luft nach oben.“

Stephan Albani: „Wir wollen die Bildungschancen aller verbessern – sei es im Sinne der Mobilität, Durchlässigkeit und dem Zusammenwirken aller Beteiligten – durch neue Konzepte für eine exzellente berufliche Bildung. Die Zukunftsfähigkeit der Berufsbildung gilt es angesichts aktueller und kommender Herausforderungen, wie der Digitalisierung, zu erhalten. Wir müssen in der beruflichen Bildung neu, anders und vor allem innovativer denken. Es reicht nicht, Probleme hier immer wieder anzusprechen, ohne neue Ideen einzubringen. Wir wollen hiermit durch einen offenen Wettbewerb die Möglichkeit bieten und alle beteiligten Akteure in der beruflichen Bildung ermutigen mitzuwirken.“