Eine Außenansicht der Messehalle vor der 27. Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo

Pressemitteilung


(Quelle: picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)
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Musik-LOLA statt ECHO?

Musiker haben Preis auf großer Bühne verdient

Der Musikpreis ECHO wird abgeschafft. Zur Debatte um das Aus des ECHOS erklären die kultur- und medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Motschmann, und die Berichterstatterin Yvonne Magwas:

„Wir bedauern sehr, dass die Abschaffung des ECHO auch zu Lasten des ECHO Klassik und ECHO Jazz geht, deren Preisvergaben ausschließlich durch Juryentscheidungen erfolgten und immer frei von Skandalen waren.

Bei der Diskussion um einen neuen Musikpreis schlagen wir vor, sich am Format des Filmpreises LOLA zu orientieren. Dieser wird morgen in Berlin in 16 Kategorien während einer feierlichen Gala verliehen. Die Preisträger wurden zuvor von den 1.900 Mitglieder der Deutschen Filmakademie ermittelt, also von den Kreativen selbst. 

Eine Art „Musik-LOLA“ könnte alle Sparten der Musik, vom Pop über Jazz bis zum Texter, abdecken. Durch eine öffentliche Schlagkraft, wie der Filmpreis sie hat, könnte der Bedeutung von Musik besser Rechnung getragen werden. Bei der Finanzierung darf nun aber nicht allein der Staat einspringen, hier sind auch Musikindustrie und Verbände gefragt. Wir bieten an, uns in den weiteren Diskussionsprozess mit Ideen und Vorschlägen aktiv einzubringen.“