Sabine Weiss Porträt

Pressemitteilung


(Quelle: Fotograf: Axel Wolff)
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EU-Afrika-Gipfel wichtiger Impuls zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele

Zukunftsperspektiven für Afrikas Jugend aufzeigen

Am Mittwoch und Donnerstag findet in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, das fünfte Gipfeltreffen der Europäischen Union mit der Afrikanischen Union statt. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sabine Weiss:

 

„Das Motto des EU-Afrika-Gipfels ‚Investitionen in die Jugend für eine nachhal­tige Zukunft‘ könnte nicht besser gewählt sein. Schon heute sind 60 Prozent der Bevölkerung Afrikas jünger als 25 Jahre. Bis zum Jahre 2050 wächst die afrikanische Bevölkerung um eine weitere Milliarde Menschen an. Die große Herausforderung, diesen Menschen eine Zukunftsperspektive in ihren Heimatländern zu geben, kann Afrika nur in enger Partnerschaft mit Europa bewältigen.

Bereits beim Afrikanisch-Europäischen Jugendgipfel in Abidjan Anfang Oktober benannten die Vertreter von Jugendorganisationen beider Kontinente eine Reihe von Defiziten. Zu deren Beseitigung forderten sie konkrete Kooperationsprogramme der europäischen und afrikanischen Staaten – etwa in den Bereichen Bildung und Berufsausbildung, Zugang zu internationalen Märkten und Finanzierungs­möglich­keiten für Unternehmer, Verbesserung von Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die CDU/CSU-Bundes­tags­fraktion schließt sich den Forderungen des Jugendgipfels uneingeschränkt an. Als ebenso richtig erachtet sie den Ruf nach Einhaltung der Menschenrechte, nach Einbeziehung der Jugend in die Bewältigung von Konflikten sowie nach Umsetzung der Klimaschutzvereinbarungen von Paris. Zu diesen Themen sollte der jetzige Gipfel zügig konkrete umsetzbare Ko­ope­rationen einleiten.

Bundeskanzlerin Merkel hat in Abidjan die wegweisenden deutschen Initiativen ‚Marshall-Plan mit Afrika‘ und ‚Compact with Africa‘ im Gepäck. Beide dienen dazu, reformbereite Länder verstärkt bei ihren Bemühungen um wirtschaft­liche Entwicklung zu unter­stützen. Dafür können passgenaue Modelle angeboten werden.“

 

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