Prof. Dr. Ferdi Schüth | Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr Bildquelle: MPI für Kohlenforschung, Frank Vinken

Prof. Dr. Ferdi Schüth

Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr

Er studierte Chemie und Jura an der Westfälische-Wilhelms-Universität in Münster. 1984 machte er seinen Abschluss in Chemie, blieb aber weiterhin als PhD an der Universität, um dann 1988 in Chemie zu promovieren. Bis 1989 arbeitete er als Postdoc mit L.D. Schmidt an der University of Minnesota, Minneapolis (USA). Im gleichen Jahr absolvierte er auch das erste Staatsexamen in Jura.
Nach fünfjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, davon ein halbes Jahr (1993) an der University of California in Santa Barbara, wurde Ferdi Schüth 1995 als Professor für anorganische Chemie an die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt berufen.
1998 folgte dann sein Wechsel als Direktor an das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, wo er seither tätig ist. 2014 kam noch seine Benennung als Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft hinzu.

Ferdi Schüth erhielt im Laufe seiner Karriere verschiedene renommierte Preise wie z. B. den Preis des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft, den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG sowie den Wöhler-, den Hamburger Wissenschafts- und den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis.
Darüber hinaus ist er Mitglied verschiedener redaktioneller Beiräte, Herausgeber der Zeitschrift Chemistry of Materials, bis Ende November 2019 Vorstandsmitglied der Dechema, bis 2014 war er Vizepräsident der DFG und seit 2012 Mitglied der Jury des Deutschen Zukunftspreises, deren Vorsitz er derzeit führt. Er ist Professor h. c. an der Dalian University of Technology (China) und Gründer der Firma hte AG, die heute Teil der BASF ist.

Seine Forschungsinteressen umfassen die Grundlagen der Kristallisation, Synthese von Katalysatoren und Materialien mit hohen Oberflächen, Heterogene Katalyse, zeolithische Materialien, Wasserstoffspeicherung sowie die Umwandlung von Biomasse.

Letzte Veranstaltung mit Prof. Dr. Ferdi Schüth

Diese Veranstaltung ist beendet. Einen Nachbericht finden Sie hier.

Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Energie- und Verkehrstechnologien ist durch eine große Themenbreite gekennzeichnet, die von der Entwicklung von Batterien und Brennstoffzellen über die biogene und solare Erzeugung alternativer Kraftstoffe bis zu strombasierten Verfahren reicht.

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