Unionsfraktionschef Kauder sieht keinen Grund, neue Bedingungen zu stellen

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(Quelle: picture alliance/APA/picturedesk.com)
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Keine Einschränkungen beim Baukindergeld

Der Koalitionsausschuss hat sich beim Baukindergeld geeinigt. Es wird in der Zeit vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2020 gezahlt werden und zwar ohne eine Begrenzung auf Quadratmeterzahlen.

Das Baukindergeld kommt und wird wie vorab vereinbart umgesetzt. Das gab Volker Kauder im Morgenmagazin bekannt. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen 1.200 Euro pro Kind gezahlt werden. Anspruch haben Familien bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 75.000 Euro plus 15.000 Euro für jedes Kind.

Familien auf dem Land nicht benachteiligen

Vor allem in ländlichen Regionen hätte durch eine Flächenbegrenzung des Wohnraumes eine Benachteiligung der Familien gedroht. Da dort Grund und Boden günstiger sind, könnten junge Bauherren mehr in den Bau selbst investieren. „Wir wollen aber gerade die ländlichen Regionen fördern und nicht noch den Trend in die Städte verstärken“, so Kauder.

Wohneigentum für Familien fördern

Darin bestärkt wird er von Unionsfraktionsvize Ulrich Lange, der ebenfalls auf den eigentlichen Sinn des Baukindergeldes hinweist. „Wir wollen Familien die Schaffung von Wohneigentum erleichtern und diese Förderung nicht durch zu enge Flächenvorgaben unangemessen einschränken“, so Lange. "Wir standen hier nach der Vereinbarung von der Zugspitze im Wort - und das haben wir gehalten! Mit der Einführung des Baukindergeldes setzen wir einen wichtigen Impuls."