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(Quelle: Pixabay)
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Gutes Leben und gesunde Ernährung

Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2019

Der 7. März ist der Tag der gesunden Ernährung. Wie wir uns ernähren, das entscheiden wir jeden Tag selbst. Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion soll das auch so bleiben. Gitta Connemann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, setzt sich seit Langem dafür ein, dass die Deutschen besser über gesunde Ernährung Bescheid wissen, und eigenverantwortlich gesund leben. 

"Gutes Leben und gesunde Ernährung - das gehört zusammen. Der Staat darf nicht vorgeben, was auf den Tellern liegt - auch nicht auf Umwegen wie durch Strafsteuern für bestimmte Inhaltsstoffe", so Connemann.

Transparenz bei Herkunft und Inhaltsstoffen

Für eine eigenverantwortliche Entscheidung braucht der Verbraucher dreierlei: Klarheit, Wahrheit und Ernährungswissen. Klarheit bedeutet umfassende, verständliche Information. Dazu gehören zum Beispiel auch verlässliche Herkunftsangaben. Nur was aus deutschen Landen kommt, sollte so gekennzeichnet sein. „Daher setzen wir uns auf EU-Ebene weiter für eine bessere Kennzeichnung und für eine Angabe der Gesamtkalorienzahl auf der Vorderseite von Fertigprodukten ein“, sagt Gitta Connemann. 

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Gute Lebensmittel kosten etwas

Zur Wahrheit gehört auch eine gute Portion Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Bei der Ernährung widersprechen sich nämlich oft Anspruch und Handeln. In Umfragen rangiert die Qualität von Produkten ganz vorne auf der Prioritätenliste. Gute Produkte dürfen für die Befragten dann auch gerne etwas mehr kosten. Tatsächlich belegt aber Currywurst mit Pommes auf der Kantinen-Hitliste einen Spitzenplatz, beim Einkauf wird dann doch wieder zuerst auf den Preis geschaut. 

Ernährungsbildung stärken

Und schließlich gehört zur bewussten Ernährung und gesunden Lebensführung Wissen über den eigenen Körper. Jeder sollte sich mit der Frage auseinandersetzen, wieviel Kalorien sein oder ihr Körper benötigt, denn das ist individuell verschieden. An diesen Bedarf müssen Ernährung und Verhalten angepasst werden. Zu einer gesunden Lebensweise gehört neben der Ernährungsbildung dann auch regelmäßige Bewegung. 

Bessere Schulverpflegung ist möglich

Besonders unsere Kleinsten stehen bei der Frage gesunder Ernährung im Fokus. Nur das Saarland und Berlin bekennen sich für die Kita- und Schulverpflegung zu den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Mit durchschnittlich 4 Cent mehr pro Mittagsmahlzeit könnte das Essen an allen Kitas und an Schulen in Deutschland deutlich gesünder werden. Dafür müsste man den Mehrwertsteuersatz senken. Bislang scheiterte dies am Bundesfinanzministerium“, so Connemann. „Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldes sein. Wer Kitagebühren abschafft, muss gleichzeitig trotzdem für Qualität sorgen.“