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(Quelle: Mechthild Heil MdB)

„Wir bauen die Heimat wieder auf“

  • Bundeswehr leistet Amtshilfe in den Hochwassergebieten
  • Unionsfraktion zeigt sich tief beeindruckt vom Einsatz der Truppe
  • Lagebilder aus der Luft und mobile Brücken über die Ahr

Seit Tagen steht die Bundeswehr in den Hochwassergebieten im Dauereinsatz. Mit ihrem schweren Gerät hilft sie gerade in den Gemeinden, in denen die zivilen Kräfte an ihre Grenzen stoßen. „Insgesamt stehen drei Heeresdivisionen und alle Pionierbataillone bereit“, hebt der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, hervor. Er sagt:

„Danke für Euren Dienst für unser Land!“

Die Truppe schiebt Geröll und Schutt von den Straßen, legt Keller trocken und zieht Lastwagen aus dem Schlamm. Wie vielfältig sich die Amtshilfe für die besonders betroffenen Regionen gestaltet, zeigt sich nicht zuletzt am Einsatz der Luftwaffe.

Um die Schäden nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands genauer zu erkunden, kommt sowohl eine Tornado-Aufklärungsmaschine zum Einsatz wie auch die Spezialmaschine „A3190H“, die sonst als Überwachungsflugzeug für die Rüstungskontrolle dient. Dank ihrer hochsensiblen Kameras an Bord können diese Maschinen weitere Details für das allgemeine Lagebild zuliefern.

Zusammenarbeit neu austarieren

"Die Zusammenarbeit aller Kräfte und der Zusammenhalt vor Ort zeigen aber deutlich, dass unsere Gesellschaft auch in schweren Zeiten zusammensteht und einander hilft", damit würdigt Otte die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Zivilgesellschaft sowie die unabdingbare Arbeit aller Rettungskräfte. 

Die Balance zwischen institutioneller Zuständigkeit, der Vorsorge des Staates und dem eigenverantwortlichen Handeln der Bürgerinnen und Bürger müsse neu austariert werden. "Dazu gehört auch die zivil-militärische Zusammenarbeit", stellt der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion fest.

Die Lage ist nach wie vor dramatisch

Die CDU-Abgeordnete Mechthild Heil, deren Wahlkreis Ahrweiler zu den am schwersten betroffenen Regionen zählt, ist zurzeit täglich vor Ort und stellt fest: „Die Hilfe kommt.“ Erste mobile Brücken sind an mehreren Stellen im Ahrtal aufgebaut, damit Einsatzfahrzeuge möglichst schnell alle Gebiete erreichen können. Weitere Brücken werden folgen.

Zerstörung links und rechts der Ahr

Gleichwohl ist die Lage nach wie vor dramatisch.  „Eigentlich ist das hier die herrlichste Landschaft, die man sich vorstellen kann. Jetzt ist hier im Umkreis von 400 Metern rechts und links der Ahr alles kaputt und es werden noch viele Menschen vermisst“, sagt die langjährige Abgeordnete. Für sie steht dennoch fest:

„Die Katastrophe macht uns sprachlos, aber nicht tatenlos. Wir werden unsere Heimat wieder aufbauen.“

Jetzt sei nicht die Stunde gegenseitiger Schuldzuweisungen, vielmehr sei konkrete Mithilfe gefragt. 

Bundeswehr macht ihrem Wahlspruch alle Ehre

Beeindruckt von den Hilfen der Bundeswehr zeigt sich auch Johann David Wadephul. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende kommentiert den Einsatz kurz und knapp mit dem Leitspruch der Truppe:

„Wir. Dienen. Deutschland.“ 

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