Uwe Schummer ist Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe

Thema des Tages


(Quelle: CDU/CSU-Bundestagfraktion, Michael Wittig)
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Schummer führt Arbeitnehmergruppe

Kurzinterview mit dem Bildungs- und Sozialexperten der Union

Der Bildungs- und Sozialexperte Uwe Schummer ist neuer Chef der Arbeitnehmergruppe der Unions-Bundestagsfraktion. Im Amt folgt er damit auf Peter Weiß, der Sprecher für Arbeit und Soziales wurde. Im Kurzinterview erläutert Uwe Schummer die Herausforderungen in der Arbeitsmarktpolitik und Schwerpunkte, die er setzen will. 

Herr Schummer, was bedeutet für Sie die Arbeitnehmergruppe der Unions-Bundestagsfraktion?

"Die Christlich-Sozialen prägen die Union seit ihrer Gründung. Die Arbeitnehmer und ihre Familien sichern die Mehrheitsfähigkeit. Deshalb sind sie ein lebendiger Quell für CDU und CSU. Egal, ob wir konservativ, liberal oder sozial engagiert sind – entscheidend für uns alle ist das christliche Menschenbild. Es gibt uns Orientierung. Arbeit prägt den Menschen. Aufgabe der Union ist es, den wirtschaftlichen Erfolg mit dem sozialen Ausgleich zu verbinden. Die Union hat die Soziale Marktwirtschaft geprägt. Als Arbeitnehmergruppe werden wir eine neue Phase im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung mitentwickeln."

Und welche Themen sind in den nächsten Jahren der Schwerpunkt?

"Für ein Europa der Menschen muss gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort. Wir wollen kein Lohndumping, sondern durch Innovation und gute Leistung überzeugen. Den Missbrauch mit befristeten Arbeitsverhältnissen wollen wir eindämmen. Wer Familien fördern will, der muss gerade jungen Menschen berufliche und soziale Perspektiven geben. Bildung ist der Schlüssel für unsere wirtschaftliche und soziale Zukunft. Deshalb sind der Berufsbildungspakt und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung ein wichtiger Mosaikstein für eine Bildungsoffensive."

Sehen Sie darin auch ein Mittel gegen Politikverdrossenheit?

"Die Union ist eine Brückenpartei. Sie verbindet, wenn andere polarisieren und radikalisieren. Wir sind keine Miesmacher, sondern Mutmacher für unsere parlamentarische Demokratie. Notwendig sind Aufbruch und Kontinuität. Aufbruch brauchen wir für eine verstärkte innere Sicherheit, der Integration sowie bei Bildung und Digitalisierung. Kontinuität ist wichtig bei unserem Einsatz für eine starke Wirtschaft, dem stabilen Arbeitsmarkt, solidem Bundeshaushalt und den Sozialstandards. Die Menschen werden uns dann unterstützen, wenn sie spüren, dass die Union ihre Lebensverhältnisse stetig verbessert. Hierzu gehört auch eine klare Haltung und die entwickelt sich entlang des christlichen Menschenbildes. Aus guten Gründen steht das „C“ am Anfang unserer politischen Heimat."

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