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(Quelle: unsplash.com)

Brinkhaus fordert schärfere Maßnahmen gegen Corona

  • Die ohnehin ernste Lage droht sich weiter zu verschlimmern
  • Kontaktbeschränkungen über 2G hinaus unerlässlich
  • Unionsfraktion bereit zum gemeinsamen Handeln gegen die Pandemie
     

Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie dringt Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus auf schärfere Maßnahmen. Im Deutschlandfunk brachte Brinkhaus einen Teil-Lockdown ins Gespräch. „Die Lage ist sehr, sehr ernst“, sagte er. Es sei zu befürchten, dass sie sich weiter verschlimmere.

Nachdenken ohne Tabus 

Angesichts von inzwischen mehr als 100.000 Corona-Toten in Deutschland sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: "Wir müssen ohne Tabus auch über zumindest Teil-Lockdowns nachdenken." Den Zugang zu vielen gesellschaftlichen Bereichen auf Geimpfte und Genesene zu beschränken (2G), werde voraussichtlich nicht ausreichen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. „Ich denke, dass wir jetzt Kontakte runterfahren müssen.“ Auch eine Bundesnotbremse, wie sie im vergangenen Frühjahr galt, zog er in Betracht: "Meine Fraktion steht dafür bereit." 

Koalition hat Werkzeugkasten verkleinert

Die Unionsfraktion könne sehr schnell zusammenkommen, um gemeinsam mit der neuen und der alten Regierung weitere notwendige Schutzmaßnahmen zu beschließen. Denn den Werkzeugkasten im Kampf gegen die Pandemie habe die links-gelbe Koalition leider verkleinert, bemängelte Brinkhaus im Deutschlandfunk. Er bezog sich auf das Instrument der epidemischen Lage von nationaler Tragweite, das die neue Koalition hat auslaufen lassen. Auch die Ministerpräsidentenkonferenz forderte der Fraktionschef auf, jetzt Pflöcke einzuschlagen. „Wir müssen alle gemeinsam schauen, dass wir jetzt die vierte Welle brechen.“