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Volker Kauder
Thema des Tages |
(Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion)
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Der Aufbau Ost bleibt eine gesamtdeutsche Aufgabe

Gleichwertige Lebensverhältnisse herstellen

Ein Vierteljahrhundert leben wir nun schon in einem vereinten Deutschland. Eine ganze Generation ist inzwischen herangewachsen, die weder Mauer noch Stacheldraht kennengelernt hat. Ost und West sind in diesen 25 Jahren zusammengewachsen. Im Alltag der Menschen sind Unterschiede kaum noch zu spüren - unabhängig davon, ob sie im Saarland oder in Mecklenburg-Vorpommern leben.

Gleichwohl bleibt noch einiges zu tun, um in den ostdeutschen Ländern gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen. Darauf dringen wir in unserem Koalitionsantrag, den der Bundestag in dieser Woche angenommen hat. So muss die Finanzkraft der ostdeutschen Bundesländer auch über 2019 hinaus gestärkt werden. Die Verkehrsanbindungen an die Wirtschaftsräume in Ost- und Südosteuropa sollten zügig verbessert, strukturschwache Regionen gefördert werden. Bei der Aufarbeitung des SED-Unrechtsregimes dürfen wir nicht nachlassen.

 

„Für uns Deutsche ist die Wiedervereinigung ein Glück“

Für uns Deutsche ist die Wiedervereinigung ein Glück. Dass wir es erleben durften, darauf haben viele hingearbeitet, und einige haben dafür ihr Leben geopfert. Besondere Verdienste hat sich Helmut Kohl erworben. Der „Kanzler der Einheit“ hatte es geschafft, die Vorbehalte der Siegermächte und der Nachbarstaaten gegen die Wiedervereinigung zu zerstreuen.

Die CDU in Westdeutschland war die Partei, die immer an die Wiedervereinigung geglaubt hat. Zum rechten Zeitpunkt hat sie die historische Chance ergriffen. Neben der Europapolitik war der Einsatz für die deutsche Einheit einer der Gründe, warum ich in die CDU eingetreten bin.

Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 fanden sich die Ostdeutschen allerdings nicht plötzlich im Schlaraffenland wieder. Denn die politische Freiheit und die Einheit hatten sie mit dem Verlust der wirtschaftlichen Sicherheit erkauft.  Trotz der personellen und finanziellen Hilfe aus dem den westdeutschen Ländern war manche Anpassung nur schwer zu verkraften.

Heute sind diese Schwierigkeiten glücklicherweise Geschichte. Die ostdeutschen Länder haben einen enormen Aufholprozess hinter sich. Trotzdem können wir in unseren Bemühungen nicht stehen bleiben. Der Aufbau Ost ist und bleibt eine gesamtdeutsche Aufgabe.


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