Nach Extremismusvorwürfen macht sich Henning Otte ein Bild von Eliteeinheit der Bundeswehr

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„Wir brauchen das KSK für die Sicherheit unseres Landes“

Henning Otte besucht die Eliteeinheit der Bundeswehr

Henning Otte besucht das Kommando Spezialkräfte (KSK), das durch rechtsextreme Vorfälle in Misskredit gebracht wurde. Eine Arbeitsgruppe untersucht die Vorgänge. Auch im Bundestag wurden weitere Schritte bezüglich des Umgangs mit rechtsgerichteten Umtrieben der Bundeswehr-Eliteeinheit gefordert.

Henning Otte, verteidigungspolitscher Sprecher der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag wollte sich vor Ort ein Bild von der Situation machen und besuchte die Spezialkräfte am Bundeswehr-Standort Calw. Denn: „Wir brauchen das KSK. Unsere Spezialkräfte sind eine wesentliche Säule der Souveränität Deutschlands“, sagte Otte. Begleitet wurde er vom Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais. 

Um noch bessere Einblicke in die Ausbildungsinhalte des KSK zu bekommen, sprach Otte in Calw mit KSK-Kommandeur und Brigadegeneral Markus Kreitmayr, mit Vertrauenspersonen sowie einigen Kommandosoldaten. Der Unionspolitiker bekräftigte: „Wir brauchen Spezialkräfte für die Sicherheit unseres Landes. Klar ist aber auch, dass für Rechtsextremismus in unserer Truppe kein Platz ist.“ Offenbar gibt es in der Sondereinheit strukturelle Missstände. Das will man aufklären, denn auf dem Spiel steht laut Otte auch „das Ansehen der Soldaten, deren überwältigender Teil einen hervorragenden Dienst leistet“.

Noch vor der Sommerpause sollen erste Ergebnisse vorliegen. „Erst dann können wir über den Änderungsbedarf sprechen“, so Otte, „in sensiblen Fragen wie diesen geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit.“
 

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