Volker Kauder im Interview

Thema des Tages


(Quelle: CDU/CSU-Bundstagsfraktion)
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Feige Attacke auf friedliche Menschen

Trauer und Entsetzen nach dem neuen Anschlag in London

Tote und Verletzte bei einer Terrorattacke in London. Erst raste ein Wagen in Fußgänger auf der London Bridge, dann attackierten die Attentäter Menschen im nahegelegen Ausgehviertel.

„Wir trauern um die Toten von London und sind in Gedanken bei den Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir rasche Genesung“, sagt Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der Terror habe erneut Großbritannien getroffen, so Kauder weiter. „Das bestürzt uns. Das, was uns an Pfingsten am Nürburgring glücklicherweise erspart geblieben ist, traf auf tragische Weise die Bürger Londons.“

Feige Attacke

Spätabends nach dem Champions-League-Finale in einem Ausgehviertel wurden viele Menschen Opfer dieser hinterhältigen und feigen Attacke. Kauder: „Eins aber ist sicher: Die Terroristen werden nicht gewinnen. Die Menschen in Europa werden weiter ihre Freiheit genießen und Freude am Leben zeigen. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen.“ Europa werde laut Kauder die Freiheit gegen den Terror verteidigen und fest an der Seite Großbritanniens stehen.

Jede Terrorform bekämpfen

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt über die Anschläge von London. Auch sie bekundete Solidarität mit Großbritannien. Deutschland stehe im Kampf gegen jede Form von Terrorismus fest und entschlossen an der Seite des Vereinigten Königreiches. „Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit“, erklärte Merkel.

Den Terroristen gehe es vor allem darum, eine möglichst große Opferzahl zu treffen, so der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Stephan Mayer in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. "Es geht ihnen nicht um bestimmte Individuen, aber es geht ihnen, denke ich, schon auch darum, bewusst zu zeigen, dass sie uns, die westliche Welt, westliche Demokratien in ihrem Mark treffen wollen, in ihrer angestammten Lebensweise", so Mayer. Er plädierte für eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit europäischer Nachrichtendienste.