Gelöbnis Bundeswehr

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(Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion|Michael Wittig )
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Bundeswehr-Rekruten legen Gelöbnis ab

Bundeswehr ist zentrale Säule deutscher Sicherheitspolitik

Anlässlich des 64. Gründungstags der Bundeswehr leisten deutschlandweit Rekruten ihr feierliches Gelöbnis. Auch vor dem Reichstagsgebäude legten rund 400 Rekrutinnen und Rekruten ihren Eid ab. 

Unter Anwesenheit von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sowie Verwandten, Freunden und Kameraden geloben die Soldaten „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Vorbilder für Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl

Seit 75 Jahren lebt in Deutschland in Frieden. Eine große Leistung, an der auch die Bundeswehr einen großen Anteil hat. „Damit wir weiter in Frieden leben können, brauchen wir die Bundeswehr,“ betonte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in seiner Gelöbnisansprache. Der Entschluss, dem Land zu dienen, sei alles andere als belanglos und nicht ohne Risiko. Dem Frieden zu dienen, sei keineswegs selbstverständlich. Soldatinnen und Soldaten seien „Vorbilder für Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl“ verdienten nicht nur Dank, sondern auch einen festen Platz in der Gesellschaft, so der Bundestagspräsident. 

„Ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“

Dass heute in ganz Deutschland öffentliche Gelöbnisse stattfinden, sei „ein schönes Zeichen der Anerkennung“, so Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Bundeswehr sei eine Parlamentsarmee. Nicht nur, weil der Deutsche Bundestag über die Entsendung entscheidet, sondern auch, weil die Bundeswehr wichtiger Bestandteil einer wehrhaften Demokratie sei. "Die Bundeswehr ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Sie kommt aus der Mitte der Gesellschaft und dort gehört sie hin", so die Verteidigungsministerin weiter. 

Zentrale Säule deutscher Sicherheitspolitik 

Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, fordert mehr Anerkennung für die Bundeswehr. „Die Bundeswehr ist eine zentrale Säule unserer Sicherheitspolitik und ein starkes Symbol unserer Demokratie“, so Otte. Die Soldatinnen und Soldaten setzten sich mit ihrem Leben dafür ein, dass wir in Frieden und Freiheit leben können. „Ihnen gilt unser Dank und unser Respekt.“

Öffentliche Gelöbnisse in Berlin und in anderen Städten, so Otte, stärkten nicht nur die Sichtbarkeit der Truppe in der Öffentlichkeit, sondern seien auch ein wichtiger Ausdruck unserer Anerkennung für die Soldatinnen und Soldaten.

Unionsabgeordnete unterschreiben auf den "Bändern der Verbundenheit"

Besondere Anerkennung verdienen auch die Soldatinnen und Soldaten, die zur Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien, sondern in Einsätzen für Deutschland im Ausland sind. Im Rahmen der Initiative der gelben "Bänder der Verbundenheit“ werden dabei handschriftliche Grüße gesammelt und an die Soldatinnen und Soldaten übermittelt. Auch 2019 haben sich Abgeordnete der Unionsfraktion an der Aktion beteiligt und den deutschen Soldatinnen und Soldaten auf diesem Weg „Danke“ gesagt.

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