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(Quelle: Thomas Imo)

Brinkhaus: USA sind Rückgrat der kollektiven Sicherheit

Fraktionschef unterstreicht Stellenwert der transatlantischen Beziehungen

Die transatlantischen Beziehungen sind nach Ansicht des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, wieder klar auf dem Weg der Besserung. Dies erklärte er in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung.

Darin begrüßte er ausdrücklich, dass die erste Auslandsreise von US-Präsident Joe Biden nach dessen Amtsübernahme nach Europa führe. Brinkhaus: „Das zeigt, die transatlantischen Beziehungen haben nun wieder für beide Seiten den gleichen Stellenwert. Und der Umgang miteinander ist wieder vertrauter, unsere gemeinsamen Wertevorstellungen sind wieder klarer. Das ist wichtig für die Menschen in Europa, den USA und der ganzen Welt.“

Rückgrat der kollektiven Sicherheit

Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich zudem erfreut, dass amerikanische Soldaten auch weiterhin in Deutschland stationiert bleiben sollen. Brinkhaus stellte zudem klar: „Die USA sind das Rückgrat unserer kollektiven Sicherheit innerhalb der Nato. Als enger Partner ist es aber auch unsere Aufgabe, die Herausforderungen und Aufgaben in unserem gemeinsamen Interesse zu identifizieren und schnellstmöglich zu lösen.“

Glaubhafte Abschreckung

Gerade Russland, so der Fraktionschef, fordere „unsere Werte und Freiheitsideale heraus, wie zuletzt im Zusammenhang mit Weißrussland“. Daher brauche man in der Nato und der EU die Fähigkeit zur „glaubhaften Abschreckung, um diesen Herausforderungen zu begegnen“. 

Bundeswehr modernisieren

Mit Blick auf den NATO-Gipfel in der kommenden Woche sowie auf das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsaufgaben betonte Brinkhaus die Notwendigkeit einer raschen Modernisierung der Bundeswehr. Er stellte klar: „Wir als CDU/CSU stehen klar zu dem Zwei-Prozent-Ziel. Dafür müssen wir die Bundeswehr dringend weiter modernisieren und wichtige Beschaffungsvorhaben voranbringen.“