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Kandidatur Hosnis mit Würde des Amtes nicht vereinbar

Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Generaldirektors der Unesco nicht unterstützen

Zur Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Generaldirektors der Unesco erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die stellvertretende außenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Dorothee Bär MdB:

Die CDU/CSU-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, die internationale Kritik aufzugreifen und die Kandidatur des ägyptischen Kulturministers Faruk Hosni für das Amt des Generaldirektors der Unesco nicht zu unterstützen.
 
Es ist mit der Würde dieses bedeutenden Amtes der Weltkulturpolitik nicht vereinbar, wenn ein Kandidat nicht zum Dialog beiträgt, sondern stattdessen Kontroversen provoziert.
 
Die Unesco braucht einen Generaldirektor, der von der großen Mehrheit der 193 Vertragsstaaten als Friedensstifter anerkannt wird und als unumstrittene Persönlichkeit gilt. Auch wenn die antisemitischen Äußerungen Hosnis nicht neu sind, die problematische Tragweite dieser Bekundungen ist zeitlos und politisch nicht vertretbar.
 
Das federführende Auswärtige Amt steht deshalb hier in einer besonderen politischen Verantwortung und Verpflichtung – einzugreifen und zu handeln.
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