Pressemitteilung


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Gedenken an 50 Jahre Unterdrückung des tibetischen Volkes

China muss endlich Verhandlungsbereitschaft zeigen

Anlässlich des 50. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes erklären die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB sowie der stv. Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, Holger Haibach MdB:

Seit einem halben Jahrhundert wird dem tibetischen Volk ein Leben in kultureller und religiöser Selbstbestimmung verweigert und der Dalai Lama von chinesischer Seite auf unerträgliche Weise als Separatist verunglimpft.

Vor einem Jahr hatten Tibeter ihren Zorn auf die Chinesen in teilweise gewaltsamen Ausschreitungen auf den Straßen Lhasas zum Ausdruck gebracht. Solche Szenen dürfen sich im diesem Jahr nicht wiederholen. Auch aus diesem Grunde ist die Einführung des chinesischen Gedenktages „für die Befreiung von der Leibeigenschaft“ am 28. März unverständlich. Sie ist eine von chinesischer Seite beabsichtigte Provokation der Tibeter.

China muss endlich Bereitschaft zeigen, mit den Vertretern des Dalai Lama ernsthafte und zielgerichtete Verhandlungen aufzunehmen, um eine gewaltfreie Lösung der Tibetfrage herbeizuführen. Die Repressionen der chinesischen Seite gegenüber der tibetischen Sprache, Kultur und Religion müssen ein baldiges Ende finden.