Marco Wanderwitz ist der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressemitteilung


(Quelle: Fotograf CDU Bundesgeschäftsstelle)
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50 Jahre Filmförderungsanstalt – erfolgreich im Dienst des deutschen Films

Die nationale Filmförderung feiert Geburtstag

Vor 50 Jahren hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des Filmförderungsgesetzes auch die Filmförderungsanstalt (FFA) aus der Taufe gehoben. Heute begeht die FFA dieses Jubiläum mit einem Festakt. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert der Filmförderungsanstalt herzlich zu ihrem 50. Geburtstag. Die FFA blickt auf ein halbes Jahrhundert Erfolgsgeschichte im Dienst des deutschen Kinofilms zurück. Ohne sie wären nennenswerte kulturelle Qualität und wirtschaftliche Erfolge des deutschen Films in dieser Breite kaum denkbar.

Das nützt nicht nur der Filmwirtschaft und den Filmschaffenden, die vor und hinter der Kamera hervorragende Arbeit leisten, sondern allen: Denn Film eignet sich wie wenige andere Medien als Mittel, um deutsche Erzählungen in die Welt zu tragen und ein differenziertes Bild unseres Landes zu verbreiten.

Die FFA steht für solidarische Filmförderung. Sie liegt den Steuerzahlern nicht auf der Tasche, sondern wirtschaftet mit Eigenmitteln der Branche. Alle diejenigen, die vom deutschen Kinofilm profitieren, Kinobetreiber, Videoprogrammanbieter, Video-on-Demand-Anbieter und Fernsehsender, zahlen auch in die FFA ein. Dafür bestimmt die Branche in den Gremien auch selbst über ihre Geschicke.

Die CDU/CSU-Fraktion wird die Arbeit der FFA auch weiterhin bestmöglich unterstützen. Die Digitalisierung und der weiter zunehmende Wettbewerb auf den internationalen Filmmärkten stellen uns unverändert vor große Herausforderungen. Es gilt, den deutschen Marktanteil in den Kinos weiter zu steigern; noch mehr internationale Erfolge wie zuletzt ‚Toni Erdmann‘ oder ‚Aus dem Nichts‘ müssen das Ziel sein. Aufgabe des Bundestages ist es, das solidarische Fördersystem auf der Höhe der (digitalen) Zeit zu halten. Dazu gehört, kontinuierlich zu prüfen, welche Verwertungsformen audiovisueller Inhalte von Filmen und Bewegtbild profitieren, z. B. Streamingdienste, und daher zur Filmabgabe heranzuziehen sind.

Die gute aktuelle Verfassung der FFA ist das Verdienst von Präsident Bernd Neumann und Vorstandsvorsitzendem Peter Dinges und seinem Team. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion dankt ihnen allen herzlich für ihre engagierte Arbeit.“