Zum Jahrestag des Beginns des Völkermordes an der religiösen Minderheit der Jesiden am 3. August 2014 können Sie den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Fraktion, Norbert Altenkamp, mit folgenden Worten zitieren:
„Um die Zukunft der jesidischen Religion und Kultur zu sichern, ist die Rückkehr von Jesidinnen und Jesiden in ihre angestammte Heimat, die Region Sinjar mit ihren heiligen Stätten, die unabdingbare Voraussetzung. Ein friedliches Zusammenleben aller religiösen Minderheiten in ihrer Heimat, der nordirakischen Region Sinjar zu ermöglichen, bleibt auch nach über zehn Jahren die zu lösende Herausforderung. Dafür tragen die irakische Regierung und die kurdische Regionalregierung die Verantwortung. Sie bleibt ebenfalls eine Verpflichtung der internationalen Staatengemeinschaft. Christen und Angehörige weiterer Religionsgemeinschaften und ethnischer Minderheiten zählen neben den Jesiden zu den Opfern der Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Auch wenn der IS als militärisch besiegt gilt, geht von ihm aufgrund seiner menschenverachtenden Ideologie eine große Gefahr für den Frieden in der Region aus.“