Der Bundestag berät heute abschließend über die Reform des Führerscheins. Hierzu können Sie den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Björn Simon, sowie den zuständigen Berichterstatter, Henning Rehbaum, wie folgt zitieren:
Björn Simon: „Der Erwerb des Führerscheins ist inzwischen für viele junge Erwachsene und deren Familien kaum mehr zu stemmen, zumindest aber eine große finanzielle Belastung. Wir ändern dies mit der Führerscheinreform und schaffen die Voraussetzungen, damit der Führerschein in Zukunft deutlich günstiger wird. Dafür werden wir die Fahrschulausbildung modernisieren und von unnötiger Bürokratie entlasten. Weniger starre Vorgaben für Fahrschulen und Fahrschüler, neue Ausbildungsformen unter wahlweise stärkerem Einbezug der Eltern, Digitalisierung der Ausbildung, weniger Sonderfahrten und eine Verschlankung des Fragenkataloges bilden den Kern einer neuen und modernen Ausbildung. Das Thema Verkehrssicherheit spielt dabei ebenfalls eine zentrale Rolle."
Henning Rehbaum: „Wir bringen die Fahrschulausbildung auf die Höhe der Zeit: Weniger Papierkram, mehr Eigenverantwortung für die Fahrschulen und klare Leitplanken für die Verkehrssicherheit. Das Verkehrssicherheitsbewusstsein der Fahrschüler wird ausdrücklich gestärkt, die begleitete Fahrpraxis bekommt klare Sicherheitsvorgaben und zugleich fallen unnötige Nachweise und Doppelbürokratie für Fahrschulen weg. Gemeinsam mit der Modernisierung der Fahrerlaubnisverordnung durch die Länder im Bundesrat wird daraus eine praxistaugliche Reform, die Kosten senken kann und die Erfahrungen aus Fahrschulen und Praxis ernst nimmt."