Mark Hauptmann
Vorsitzender: Mark Hauptmann

Junge Gruppe

Für eine nachhaltige und generationengerechte Politik

Die Junge Gruppe – der Zusammenschluss der Parlamentarier von CDU und CSU, die zum Zeitpunkt der Wahl jünger als 35 Jahre alt waren – tritt für eine nachhaltige, generationengerechte und zukunftsorientierte Politik für junge Menschen und künftige Generationen ein. Das Augenmerk liegt dabei auf der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, der Haushaltskonsolidierung, dem demografischen Wandel und der Innovationsfähigkeit Deutschlands. Das Miteinander der Generationen soll langfristig durch Investitionen in Bildung und Innovation sowie einen schonenden Umgang mit ökologischen und ökonomischen Ressourcen gesichert werden.

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Netzwerktagung

Die Junge Gruppe führt einmal jährlich eine Netzwerktagung durch, zu der neben den jungen Abgeordneten aus dem Bundestag die jungen Abgeordneten der Unionsfraktionen aus den Landtagen und dem Europäischen Parlament eingeladen werden. In den vergangenen Jahren lagen die Themenschwerpunkte auf Heimat und ländlichen Räumen, Europapolitik, Start-ups und jungem Unternehmertum. Hierbei lieferte die Junge Gruppe immer wieder Impulse, die von der Bundes- und Landespolitik aufgegriffen wurden. So wird sichergestellt, dass die „junge“ Perspektive berücksichtigt wird, wenn entscheidende politische Weichen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestellt werden.

Heimat gestalten – Identität stiften

Die Netzwerktagung 2018 der Jungen Gruppe hat sich mit dem politischen Konzept „Heimat“ und dem konkreten gesetzgeberischen Handlungsbedarf befasst. In ihrem zur Netzwerktagung verabschiedeten Positionspapier hat die Junge Gruppe konkrete Vorschläge insbesondere zur Stärkung der ländlichen Räume unterbreitet. Auf der Tagung diskutierten die jungen Parlamentarier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Marco Wanderwitz, und zahlreichen Experten aus der Praxis.

Soziale Sicherungssysteme zukunftsfest machen

Um die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest und generationengerecht zu gestalten, müssen die Lasten des demografischen Wandels zwischen den Generationen gerecht verteilt werden. Sie dürfen für die junge Generation nicht zu groß werden, da die Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Gesunden und Unterstützungsbedürftigen sonst gefährdet werden würde. Es ist daher eines der wichtigsten Anliegen der Jungen Gruppe in dieser Wahlperiode, die Arbeit der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission eng und kritisch zu begleiten. Die Junge Gruppe ist auch in einer fraktionsinternen Arbeitsgruppe zur Rentenkommission vertreten, in der die Mitglieder der Rentenkommission von CDU und CSU über die Ergebnisse und den Diskussionsstand in der Kommission laufend berichten.

In einer eigenen Arbeitsgruppe „Zukunft sozialer Sicherungssysteme und Staatsfinanzen“ entwickelt die Junge Gruppe Vorschläge zur langfristigen Reform der Rentensysteme unter Berücksichtigung des demografischen Wandels. Die Junge Gruppe setzt sich insgesamt für eine Stärkung des Drei-Säulen-Modells aus gesetzlicher Rentenversicherung, betrieblicher und privater Altersvorsorge ein. Steuerliche, beitragsrechtliche und bürokratische Hürden müssen nach Ansicht der Jungen Gruppe vermindert werden. Sie fordert eine digitale, leicht verständliche und übersichtliche Renteninformation, aus der Arbeitnehmer ersehen können, mit welchen Zahlungen sie im Alter zu rechnen haben.

Digitalisierung aller Lebensbereiche als Chance nutzen, Unternehmertum stärken

Die Digitalisierung verändert alles: nicht nur unseren Alltag und unsere Arbeitswelt, sondern auch Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse, auch in traditionellen Branchen. Die enormen Potenziale der Digitalisierung müssen optimal genutzt, gleichzeitig müssen Risiken minimiert werden. Die Junge Gruppe wird sich weiterhin gezielt einzelnen Aspekten der Digitalisierung widmen. Im Fokus stehen dabei Bildung, Infrastrukturausbau, das Gesundheitswesen und die Unterstützung von Existenzgründern.

Mit unbürokratischen Hilfen für Betriebe in der Gründungsphase oder bei der Regelung der Unternehmensnachfolge, mit einer Entlastung von Bürokratie und Abgaben sowie schnelleren, unbürokratischen Finanzierungsmöglichkeiten möchte die Junge Gruppe Gründer und Jungunternehmer besser unterstützen.

Asyl- und Migrationspolitik

Im Hinblick auf die Steuerung der Migration werden in der Jungen Gruppe viele Fragen und Bedenken erörtert, aber auch Chancen offen diskutiert, unter anderem mit Experten und Verantwortungsträgern aus Behörden und Regierung. Dabei wird deutlich, dass junge Politiker die Folgen von Einwanderung für die kommenden Generationen stärker in den Blick nehmen. Die Junge Gruppe setzt sich dafür ein, dass den tatsächlich Verfolgten geholfen wird, jedoch diejenigen konsequent ausgewiesen und in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden, die ihr Aufenthaltsrecht verwirken haben oder bei denen kein Schutzbedürfnis gegeben ist. Weitere Verbesserungen sollen mit der Beschleunigung der Asylverfahren, der Aussetzung des Familiennachzugs für einige Antragsteller, konsequenten Abschiebungen und einer Verbesserung des Schutzes der EU-Außengrenzen erreicht werden. Diese Fragen diskutiert die Junge Gruppe auch in einer internen Arbeitsgruppe „Migration, Sicherheit und Rechtsstaat“, um Positionen zu vertiefen und zu schärfen.

Stand: Oktober 2018

Bildergalerie

Junge Gruppe
Delegation der Jungen Gruppe
Junge Gruppe mit Bundeskanzlerin
Sitzung Junge Gruppe mit Bundesminister Müller