Mark Hauptmann
Vorsitzender: Mark Hauptmann

Junge Gruppe

Für eine nachhaltige und generationengerechte Politik

Die Junge Gruppe – der Zusammenschluss der Parlamentarier von CDU und CSU, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl jünger als 35 Jahre alt waren – tritt für eine nachhaltige, generationengerechte und zukunftsorientierte Politik für junge Menschen und künftige Generationen ein. Das Augenmerk liegt dabei auf der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, der Haushaltskonsolidierung, dem demografischen Wandel und der Innovationsfähigkeit Deutschlands. Investitionen in Bildung und Innovationen sowie ein schonender Umgang mit ökologischen und ökonomischen Ressourcen werden auf lange Sicht für ein gutes Miteinander der Generationen sorgen.

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Die Stimme der jungen Generation

Die Junge Gruppe vertritt die Interessen der jungen Generation in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Junge Menschen stehen am Anfang ihres Lebens und doch bereits mitten in der Verantwortung: Sie beginnen eine berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium, leisten freiwillige oder ehrenamtliche Arbeit, starten ins Berufsleben, gründen Unternehmen und eigene Familien. Junge Menschen werden von den politischen Entscheidungen, die wir heute fällen, am längsten betroffen sein.

Es ist daher im Interesse der Jungen Gruppe, dass die Gesetzgebung stets auch die Folgen und Kosten für künftige Generationen in den Blick nimmt. In ihrem Buch „Eine Politik für morgen“, das im Februar 2020 im Verlag Herder erscheint, setzen sich die Mitglieder der Jungen Gruppe auf den verschiedensten Fachgebieten – digitale Bildung, Blockchain, Mobilität, Künstliche Intelligenz, Klimapolitik und andere mehr – mit den politischen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen für das neue Jahrzehnt auseinander.

Netzwerktagung

Die Junge Gruppe veranstaltet einmal jährlich eine Netzwerktagung, zu der neben den jungen Abgeordneten aus dem Bundestag die jungen Unionskollegen aus den Landtagen und dem Europäischen Parlament eingeladen werden. In den vergangenen Jahren lagen die Themenschwerpunkte auf Heimat und ländlichem Raum, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, Start-ups und Europapolitik. Hierbei lieferte die Junge Gruppe immer wieder Impulse, die von der Bundes- und Landespolitik aufgegriffen wurden. So wird sichergestellt, dass die „junge“ Perspektive berücksichtigt wird, wenn entscheidende politische Weichen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestellt werden.

Deutschland als Spitzenstandort für Künstliche Intelligenz

Die Netzwerktagung 2019 der Jungen Gruppe hat sich mit der Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland und dem gesetzgeberischen Handlungsbedarf befasst. In ihrem zur Netzwerktagung verabschiedeten Positionspapier hat die Junge Gruppe konkrete Forderungen insbesondere zum Ausbau der Spitzenforschung und zur Verfügbarmachung von Daten unterbreitet. Auf der Tagung diskutierten die jungen Parlamentarier mit der Vorsitzenden der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, mit Digitalstaatsministerin Dorothee Bär und zahlreichen Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Soziale Sicherungssysteme zukunftsfest machen

Um die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest und generationengerecht zu gestalten, müssen die Lasten des demografischen Wandels zwischen den Generationen gerecht verteilt werden. Die Belastung darf für die junge Generation nicht zu groß werden, da die Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Gesunden und Unterstützungsbedürftigen sonst gefährdet werden würde. Es ist daher ein wichtiges Anliegen der Jungen Gruppe in dieser Wahlperiode, die Arbeit der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission eng und kritisch zu begleiten. Die Junge Gruppe ist in einer fraktionsinternen Arbeitsgruppe zur Rentenkommission vertreten, in der die Mitglieder der Rentenkommission von CDU und CSU über die Ergebnisse und den Diskussionsstand laufend berichten.

In einer eigenen Arbeitsgruppe zur Zukunft sozialer Sicherungssysteme und Staatsfinanzen entwickelt die Junge Gruppe Vorschläge zur langfristigen Reform der Rentensysteme unter Berücksichtigung des demografischen Wandels. Die Junge Gruppe setzt sich insgesamt für eine Stärkung des Drei-Säulen-Modells aus gesetzlicher Rentenversicherung, betrieblicher und privater Altersvorsorge ein. Steuerliche, beitragsrechtliche und bürokratische Hürden müssen nach Ansicht der Jungen Gruppe verringert werden. Sie fordert eine digitale, leicht verständliche und übersichtliche Renteninformation, aus der Arbeitnehmer ersehen können, mit welchen Zahlungen sie im Alter zu rechnen haben.

Digitalisierung als Chance nutzen

Die Digitalisierung verändert alles: nicht nur unseren Alltag und unsere Arbeitswelt, sondern auch Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse, sogar in traditionellen Branchen. Die enormen Potenziale der Digitalisierung müssen optimal genutzt, Risiken minimiert werden. Die Junge Gruppe wird sich weiterhin gezielt einzelnen Aspekten der Digitalisierung widmen. Im Fokus stehen dabei Bildung, Infrastrukturausbau, das Gesundheitswesen und die Unterstützung von Existenzgründern.

Mit unbürokratischen Hilfen für Betriebe in der Gründungsphase oder bei der Regelung der Unternehmensnachfolge, mit einer Entlastung von Bürokratie und Abgaben sowie schnelleren Finanzierungsmöglichkeiten möchte die Junge Gruppe Gründern und Jungunternehmern unter die Arme greifen.

Die Junge Gruppe unterstützt Initiativen und Gesetzesvorhaben, die mithilfe der Digitalisierung das Leben von Patienten und die Arbeit von Ärzten vereinfachen. Aus ihrer Sicht stellen die Einführung der elektronischen Patientenakte, des E-Rezepts und des digitalen Krankenscheins sinnvolle Schritte dar. Auf dem Weg zur Digitalisierung des Gesundheitswesens setzt sich die Junge Gruppe außerdem für die Nutzbarmachung von Patientendaten unter Wahrung des Datenschutzes, den sinnvollen Einsatz von Telemedizin sowie die Einbeziehung von Gesundheits-Apps in die kassenärztliche Versorgung ein.

Cybersicherheit gewährleisten

Im Hinblick auf den Cyberraum werden in der Jungen Gruppe Sicherheitsbedenken erörtert, aber auch Chancen offen diskutiert, unter anderem mit Experten und Verantwortungsträgern aus den Behörden und der Regierung. Dabei wird deutlich, dass junge Politiker die Konsequenzen heutiger Entscheidungen zum Ausbau der digitalen Infrastruktur für die kommenden Generationen stärker in den Blick nehmen. Die Junge Gruppe setzt sich dafür ein, dass Sicherheitsfragen insbesondere beim 5G-Netzausbau möglichst offen und kritisch diskutiert werden. Dabei ist die parlamentarische Beratung dieser Fragen von großer Bedeutung. In einem öffentlichen Fachgespräch mit Experten im Dezember 2019 konnte die Junge Gruppe die Tragweite der bevorstehenden Entscheidungen aufzeigen.

Newsletter „Junge Gruppe Aktuell“

Viermal jährlich erscheint der Online-Newsletter der Jungen Gruppe. Er informiert über Aktivitäten, Initiativen und Veranstaltungen der Jungen Gruppe. Unter jg-aktuell@cducsu.de kann sich jeder Interessierte für den Newsletter anmelden.

Stand: Januar 2020

Bildergalerie

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Delegation der Jungen Gruppe
Junge Gruppe mit Bundeskanzlerin
Sitzung Junge Gruppe mit Bundesminister Müller