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Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin

Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft. Als unabhängiges Institut mit mehr als 300 Mitarbeitern zählt das DIW Berlin zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa. 

Die inhaltliche Arbeit Marcel Fratzschers fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, monetären Ökonomie, Finanzmärkte und globalen Wirtschaft. Im September 2014 erschien sein Buch „Die Deutschland Illusion – Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen“, das Deutschlands wirtschaftliche Schwächen offenlegt und Europas Krise kritisch diskutiert. In seinem aktuellen Buch „Verteilungskampf – warum Deutschland immer ungleicher wird“ (März 2016) beleuchtet Marcel Fratzscher die Probleme für Wirtschaft und Gesellschaft aufgrund der hohen und steigenden Ungleichheit in Deutschland. 

Von 2001 bis 2012 war Marcel Fratzscher für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig. Während der Asienkrise 1996-98 arbeitete er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien. Zudem war er tätig beim Peterson Institute for International Economics in Washington D.C., USA, in 2000-01, bei der Weltbank 1996 und für kürzere Perioden in Asien und Afrika. 

Marcel Fratzscher erlangte ein Vordiplom in VWL an der Universität Kiel, ein B.A. in Philosophy, Politics, and Economics (PPE) der University of Oxford (UK), einen Master of Public Policy der Harvard University's John F. Kennedy School of Government, in Cambridge (USA), und ein Ph.D. in Volkswirtschaftslehre vom European University Institute in Florenz (Italien).

Letzte Veranstaltung mit Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D.

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Seit Ausbruch der Finanz- und Staatsschuldenkrise befinden sich Europa und somit auch Deutschland trotz erzielter Fortschritte in einem fortwährenden Krisenmodus. Dabei zeigt sich immer wieder, dass neokeynesianische Lösungsansätze wie erhöhte kreditfinanzierte Staatsausgaben, Investitionszuschüsse oder Zinssenkungen zur Anregung von Investitionen und privatem Konsum scheinbar nicht helfen, die nach wie vor schwierige Lage zu überwinden. 

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