Union bringt höhere Strafen für Einbrecher in den Bundestag

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(Quelle: picture alliance/ dpa)
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Weniger Einbrüche 2017

Maßnahmen gegen Einbruchskriminalität greifen

Gute Nachrichten! Die Kriminalstatistik 2917 zeigt: Die Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche in Deutschland ist 2017 stark zurückgegangen.

Die sinkende Zahl von Wohnungseinbrüchen zeigt vor allem eines: Die in der letzten Wahlperiode ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität zeigen eine erste Wirkung. Nach Berechnungen der Deutschen Presseagentur (dpa) auf Grundlage der für alle Bundesländer vorliegenden Kriminalstatistiken ist die Zahl der registrierten Wohnungseinbrüche in Deutschland 2017 um mehr als ein Fünftel zurückgegangen.

„Eine gute Nachricht“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Harbarth. „CDU und CSU haben bereits in der vergangenen Wahlperiode einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität ins Werk gesetzt. Dazu gehören etwa das KfW-Programm zur Einbruchsprävention mit einer Fördersumme von 50 Millionen im Jahr, die härtere Bestrafung des Einbruchsdiebstahls und zusätzliche Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden.“

Auch wenn die Zahlen rückläufig sind: „Jeder Einbruch ist ein Einbruch zuviel“, so Harbarth „und für die Opfer zutiefst verstörend“. Harbarth verspricht, dass CDU und CSU auch in dieser Wahlperiode jede Anstrengung unternehmen werden, um den Einbruchsdiebstahl weiter erfolgreich zu bekämpfen. „Eine Aufstockung des erfolgreichen KfW-Programms ‚Kriminalprävention durch Einbruchsicherung‘ haben wir im Koalitionsvertrag durchgesetzt“, so Harbarth. Die Unionsfraktion plant weitere Instrumente für Sicherheitsbehörden, über die sie demnächst mit dem Koalitionspartner SPD reden will.