Google +
Thema des Tages |
(Quelle: CDU/CSU Bundestagsfraktion)
Teilen

Mehr Frauen auf Landeslisten

Bundeskanzlerin Merkel beim Netzwerktreffen der Gruppe der Frauen

Merkel plädiert für mehr Frauen auf Landeslisten zur Bundestagswahl. Das sagt sie bei einer Veranstaltung der CDU/CSU Bundestagsfraktion.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Landesverbände ihrer Partei gebeten, bei der Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl auf einen angemessenen Frauenanteil zu achten. "Wir haben da wieder große Probleme", sagte die Bundeskanzlerin beim Netzwerkerinnentreffen der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

 

Jeder vierte CDU/CSU-Abgeordnete ist weiblich

Karin Maag, die als Vorsitzende der Gruppe der Frauen im Deutschen Bundestag zu dem Treffen eingeladen hatte, bedauerte mit Blick auf die Vorbereitungen zur Bundestagswahl, dass bereits jetzt, nach der Aufstellung der Unions-Direktkandidaten für den Bundestag absehbar sei, dass im nächsten Bundestag nicht mehr wie bisher 25 Prozent der nächsten Unions-Fraktion weiblich seien. Angela Merkel gab zu, sie selbst habe früher eine Frauenquote innerhalb der Partei kritisch gesehen, sei inzwischen aber überzeugt, dass sie in etlichen Bereichen der Gesellschaft nötig sei.

Mehr Frauen in Dax-Aufsichtsräten

In diesem Zusammenhang verwies die Bundeskanzlerin auf die Zahl der Frauen in Dax-Aufsichtsräten. Hier haben vorab die freiwillige Verpflichtung der Unternehmen keinen Erfolg gehabt, seit Einführung der Quote befänden sich jedoch plötzliche viele fähige Frauen in Aufsichtsräten.

 

Internationale Lage erlaubt keine Alleingänge

Neben Frauenquote und Gleichstellung war die weltweite Sicherheitslage ein weiteres Thema des Abends. Mit Blick auf die Münchener Sicherheitskonferenz am Wochenende fand die Bundeskanzlerin vor den CDU-Frauen auch hierzu klare Worte:  „Ich werde mich da sehr entschieden für einen multilateralen Ansatz einsetzen“, sagte Merkel.  „Kein Land kann die Probleme alleine lösen, gemeinsames Handeln ist wichtiger.“ Am Ende, so Merkel, könnten Regierungen mehr für ihr eigenes Land erreichen, wenn sie mit Partnern arbeiteten.

Merkel wird Pence und Mattis treffen

„Wir können sehr froh sein, dass die Administration der USA mit sehr starker Präsenz vertreten ist“, sagte die Bundeskanzlerin. Am Rande der Sicherheitskonferenz wird Merkel auch US-Vizepräsident Mike Pence und Verteidigungsminister Jim Mattis treffen.

Teilen
Mehr zu: