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Experten bestätigen positive Wirkungen des 'Elterngeld Plus'

Höhere Flexibilität bei der Lebensplanung

Väter und Mütter, die schon während des Elterngeldbezugs und danach in Teilzeit arbeiten wollen, sollen künftig vom ‚Elterngeld Plus‘ profitieren. Heute berieten Experten im Familienausschuss des Deutschen Bundestages über einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung .

Kommt das Gesetz, so können Eltern bald mit den Elterngeld-Plus-Monaten  während ihrer Teilzeittätigkeit doppelt so lange die Förderung durch das Elterngeld nutzen. Aus einem Elterngeldmonat sollen zwei Elterngeld-Plus-Monate werden. Hintergrund der geplanten Änderung ist eine Lohnminderung, welche momentan nicht durch einen längeren Bezug der Familienleistung ausgeglichen wird. Bisher können Eltern zwar Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruches.

Bessere Integration in den Arbeitsmarkt erwartet

Die heute vor dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angehörten Experten begrüßen grundsätzlich, dass das ‚Elterngeld Plus‘ den Wünschen von Müttern und Vätern Rechnung trägt. Damit ist es für Mütter und Väter künftig einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Auch sei eine Größere Flexibilität bei der Lebensplanung und eine bessere Integration beider Elternteile in den Arbeitsmarkt zu erwarten, so ein Sachverständiger.

 

 

Union liegt richtig

„Die Anhörung des Gesetzentwurfes hat unterstrichen, dass die Union mit der Weiterentwicklung des Elterngeldes genau richtig liegt“, erklärte  der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg. Neben dem „Leuchtturm“ Kita-Ausbau mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz seien das Elterngeld und zukünftig das 'Elterngeld Plus' die zentralen Instrumente für Familien, um Familienzeit und Erwerbstätigkeit besser zu kombinieren, sagte er und zeigte zugleich die Leitlinien der unionsgeführten Bundesregierung bei der Familienpolitik auf.

„Die Entwicklung, die wir mit der Einführung des Elterngeldes begonnen haben, wird jetzt zeitgemäß weitergeführt. Nachdem sich viele Studien, so insbesondere die Evaluation der familienpolitischen Leistungen, positiv über die familienpolitischen Wirkungen des Elterngeldes geäußert haben, wird jetzt ein Mehr an Flexibilisierung und Partnerschaftlichkeit geschaffen. Im parlamentarischen Verfahren werden wir jetzt noch an kleineren Stellschrauben nachjustieren“, unterstrich der Familienpolitiker.

Das Ziel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass beiden Elternteilen die Möglichkeit geboten wird, beruflich engagiert zu bleiben und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, werde mit der Neuregelung erfüllt. Zu den Details dieser Neuregelungen hier ein Interview mit Marcus Weinberg, dem familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.