Norkorea von seinem Irrweg abbringen

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(Quelle: picture alliance/ AP Photo)
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Nordkorea von seinem Irrweg abbringen

Mit einem erneuten Raketentest über japanischem Territorium verschärft Nordkorea seine Aggressionen. Die Bundesregierung fordert eine rasche Umsetzung der kürzlich verschärften Sanktionen gegen das kommunistische Land. China und Russland soll dabei eine besondere Rolle zukommen. Sorge bereitet außerdem die Rhetorik gegen den G7- Partner Japan.

„Mit dem zweiten Raketentest über japanischem Territorium in kurzer Zeit wird die Bedrohung für die Bevölkerung dort immer greifbarer“, kommentiert der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Haqrdt, die jüngste Eskalation des Konflikts. Er versicherte der japanischen Bevölkerung im Namen der Unionsfraktion die tiefe Solidarität und Partnerschaft angesichts der Bedrohung, die von Nordkorea ausgeht.

Anstrengungen intensivieren, Pjöngjang von seinem Irrweg abzubringen

Gerade jetzt müssten die Anstrengungen intensiviert werden, Nordkorea mit diplomatischen Mitteln von seinem Irrweg abzubringen, so Hardt.

Zudem hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschlands Bereitschaft signalisiert, diese Bemühungen wesentlich zu unterstützen. Der Umgang mit der Krise in Nordkorea müsse nun aber auch zentrales Thema bei der bevorstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York sein, forderte Jürgen Hardt.

Sanktionen weiter ausweiten

„Mit seiner Ignoranz gegenüber Beschlüssen der Völkergemeinschaft versetzt Kom Jong-un auch die Schutzmacht China erneut in eine schwierige Lage“, sagte der Außenpolitiker. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Sanktionen noch einmal auszuweiten und Nordkorea vollständig von Öl- und Devisenzufuhren abzuschneiden. „Denn niemals in der jüngeren Geschichte hat sich ein Staat gegenüber einem anderen Staat derart unverhohlen aggressiv gebärdet."