"Gerade bei Konzerten, Sportveranstaltungen und kulturellen Großereignissen sehen sich viele Menschen mit stark überteuerten Angeboten, unklaren Preisstrukturen oder unseriösen Verkaufspraktiken konfrontiert. Der digitale Handel mit Tickets entwickelt sich dynamisch – umso wichtiger ist ein verlässlicher und fairer Ordnungsrahmen. Wir haben deshalb im Koalitionsvertrag vereinbart, den Ticketzweitmarkt stärker zu regulieren und Verbraucherrechte zu stärken. Dieses Vorhaben soll nun gemeinsam zügig angegangen werden. Dabei geht es insbesondere um mehr Transparenz bei Preisen und Gebühren, wirksame Maßnahmen gegen missbräuchliche Weiterverkäufe sowie faire Bedingungen für Fans und Veranstalter. Klar ist: Wer ein Ticket weiterverkaufen möchte, weil er verhindert ist, soll dies weiterhin unkompliziert tun können. Gleichzeitig darf der Zugang zu Kultur- und Sportveranstaltungen aber nicht durch spekulative Geschäftsmodelle erschwert werden. Die Koalition wird dazu eine ausgewogene und praxistaugliche Regelung auf den Weg zu bringen."
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Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag werden rasch gemeinsam in die Beratungen über die im Koalitionsvertrag vorgenommene Reform des Ticketzweitmarktes einsteigen. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor überhöhten Preisen, Intransparenz und missbräuchlichen Praktiken beim Weiterverkauf von Eintrittskarten zu schützen. Hierzu erklären der Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion, Sebastian Steineke und der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dr. Johannes Fechner: