Jenning Otte

Pressestatement


(Quelle: picture alliance/ dpa)
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US-Truppenreduzierung bringt Nachteile

US-Verteidigungsminister Mark Esper hat am heutigen Mittwoch eine Reduzierung der in Deutschland stationierten US-Truppen um rund 11.900 auf dann 24.000 Soldaten angekündigt. Dazu können Sie den verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, mit folgenden Worten zitieren: 

„Die amerikanische Seite hat diese Umgruppierungen mit strategischen Erwägungen begründet. Gleichzeitung muss man jedoch festhalten, dass die Stationierungen der US-Soldaten in Deutschland für unser Land, für die NATO und für die USA sehr sinnvoll waren. Der nun angekündigte Schritt wird für die USA hohe Kosten mit sich bringen und der strategische Gewinn ist mehr als zweifelhaft. Die sprunghafte Politik von US-Präsident Trump wirkt sich auf diese Weise auch sicherheitspolitisch nachteilig im Bündnis aus. 

Trotzdem bleibt klar, dass die USA unser wichtigster außereuropäischer Partner sind. Wichtig ist nun, dass wir die nächsten Schritte eng miteinander abstimmen. Klar bleibt auch, dass Deutschland mehr in die Bundeswehr investieren muss. Mit der Diskussion um die Etaterhöhung und die nukleare Teilhabe hat die SPD die Zusammenarbeit im Bündnis nicht einfacher gemacht.“ 
 

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