Christian Hirte ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: Foto Jan Kopetzky)
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US-Strafzölle widersprechen klar den vereinbarten internationalen Handelsregeln

Zu den von US-Präsident Trump verhängten Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium können Sie den Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Hirte wie folgt zitieren:

„Die Strafzölle sind und bleiben ein Irrweg - auch für die USA. Wir sollten jetzt alle Gesprächskanäle nutzen, um Präsident Trump von dieser absurden Wirtschaftspolitik abzubringen. Wir setzen auch auf intensive Kontakte zum US-Abgeordnetenhaus. Den US-Abgeordneten kann es nicht passen, dass der Präsident sie in dieser zentralen politischen Frage vollständig übergehen will und damit letztlich auch massiv Arbeitsplätze in ihren Wahlkreisen gefährdet.

Im Übrigen sollten wir schnell eine Klage bei der Welthandelsorganisation anstreben. Die US-Strafzölle widersprechen klar den vereinbarten internationalen Handelsregeln.

Insgesamt wird es, trotz aller Schwierigkeiten, in nächster Zeit darum gehen, den Welthandel zu stärken und Handelsbarrieren abzubauen. Hier könnte die Strafzolldiskussion sogar hilfreich sein. Selbst hartnäckige TTIP-Gegner sehen jetzt hoffentlich ein, dass nicht der Freihandel das Problem ist, das wir bekämpfen müssen, sondern der Protektionismus.“