Hermann Gröhe | Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften

Pressestatement


(Quelle: Jan Kopetzky)
Teilen

Steigender Hunger erfordert entschlossenes Handeln

Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. hat heute den Welthungerindex 2020 veröffentlicht. Dazu erklärt der für Fragen der Entwicklungspolitik zuständige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hermann Gröhe:

„Der Welthungerindex 2020 zeigt eindringlich, dass die Staatengemeinschaft handeln muss, um den wieder zunehmenden Hunger in der Welt zu bekämpfen. 37 arme Länder, hauptsächlich in Afrika und Südasien, werden das Ziel verfehlen, bis zum Jahr 2030 den Hunger besiegt zu haben, wenn wir nicht jetzt entschlossen handeln. Kriege und Konflikte, der Klimawandel und in diesem Jahr die Covid-19-Pandemie lassen den Hunger weiter steigen. Das zeigt, dass es eine internationale Gemeinschaftsaufgabe von Humanitärer Hilfe, Entwicklungspolitik, Klimaschutzpolitik und Außenpolitik ist, die Ursachen für den Hunger zu beseitigen. Es ist aber auch ein Gebot der Humanität, dass Deutschland die unmittelbaren Hilfseinrichtungen wie die Welthungerhilfe und internationale Einrichtungen wie das gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Welternährungsprogramm weiterhin tatkräftig unterstützt.“