Marie-Luise Dött, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Pressestatement


(Quelle: Fotograf Jan Kopetzky)
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Solarien - Wir setzen auf Aufklärung und Kontrolle

Zur Forderung des Verbots von Solarien erklärt die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött: 

„UV-Strahlung ist krebserregend. Dieses Risiko wird immer noch von vielen unterschätzt. Deshalb muss die Aufklärung der Bürger, und hier insbesondere der Jugendlichen, konsequent fortgesetzt werden.

Um die von Solarien ausgehenden Gesundheitsgefahren – also vor allem Krebserkrankungen - zu minimieren, haben wir rechtliche Regelungen zum Schutz vor schädlichen Wirkungen von künstlicher UV-Strahlung erlassen. Weil UV-Strahlung für Minderjährige ein besonders hohes Gesundheitsrisiko darstellt, haben wir bereits im Jahr 2009 die Nutzung von Solarien für Minderjährige verboten. Da die Nutzung eines Solariums auch für Erwachsene eine Gefährdung bedeuten kann, sieht die UV-Schutz-Verordnung seit 2012 Qualitätsanforderungen vor, deren Einhaltung die Betreiber eines Solariums sicherstellen müssen – sowohl in Bezug auf technische Voraussetzungen als auch hinsichtlich der Schulung von Personal.

Ein generelles Verbot von Solarien ist auch bei uns intensiv diskutiert worden. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass ein solches Verbot gegen das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit verstoßen würde. Deshalb setzen wir vor allem auf Aufklärung und stärkere Kontrolle der Einhaltung der strengen rechtlichen Regelungen durch die Solarienbetreiber.“