Joachim Pfeiffer ist wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag | Creative Commons-Lizenz CC BY-ND-4.0))
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Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte gefährden amerikanische und europäische Jobs

US-Präsident Donald Trump wird voraussichtlich am heutigen Abend das Dokument zur Verhängung von Schutzzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte unterzeichnen. Hierzu können Sie den wirtschafts- und energiepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, wie folgt zitieren:

„Sollte der US-Präsident die angekündigten Schutzzölle tatsächlich verhängen, so wäre dies kein guter Tag für die transatlantische Partnerschaft und für den weltweiten Freihandel. Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte gefährden amerikanische und europäische Jobs gleichermaßen. Das Gebot der Stunde lautet, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht in eine drohende Protektionismus-Spirale hineinziehen zu lassen. Denn dies könnte am Ende in einen echten Handelskrieg ausarten, bei dem alle Seiten verlieren.

Europa sollte die USA zügig vor der Welthandelsorganisation verklagen. Gleichzeitig gilt es, den USA deutlich zu machen, dass die EU zu schmerzhaften Gegenmaßnahmen in der Lage ist. Wichtig ist vor allem, umgehend Maßnahmen zum Schutz der europäischen Industrie vorzubereiten, damit Stahl und Aluminium aus anderen Regionen, die von den US-Zöllen betroffen sind, nicht in den europäischen Markt hineingedrückt werden. Im Übrigen wird man in der US-Administration schnell begreifen, dass Strafzölle am Ende auch die US-amerikanische Industrie schädigen, die dann für die Vorprodukte Stahl- und Aluminium mehr bezahlen muss. Hier bauen wir auf die Stimmen der freihandelsfreundlichen Republikaner im US-Kongress.“