Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Pressestatement


(Quelle: Fotograf: Katja-Julia Fischer)
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"Russland setzt in Idlib brutal seine Geopolitik durch"

Unterstützt von russischem Militär hat die syrische Armee mit einem Großangriff auf die Region Idlib begonnen. Dazu können Sie den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, wie folgt zitieren:

"Trotz aller Warnungen der internationalen Staatengemeinschaft scheint das Assad-Regime Hand und Hand mit Russland auf eine militärische Lösung in Idlib hinzuarbeiten, die unzählige Menschenleben kosten wird. Die Nachrichten über intensive Luftangriffe, offenkundig erneut mit geächteten Fassbomben, sind alarmierend. Mit seinem Verhalten zeigt Russland einmal mehr, dass es kein Interesse an irgendeiner Annäherung an den Westen hat.

Vielmehr setzt Russland immer weiter brutal seine Geopolitik durch. Russland verwickelt sich stärker in das Blutbad in Syrien. Das bedeutet  auch, dass Russland langfristig für die Folgen des Konflikts Verantwortung tragen muss. Vom Westen kann umso weniger erwartet werden, dass er sich am Wiederaufbau eines Nachkriegssyriens beteiligt, je mehr Russland Schuld für die Zerstörung des Landes auf sich lädt.

Wir appellieren an Präsident Assad und Präsident Putin, die Kampfhandlungen umgehend einzustellen und sich endlich auf ernsthafte politische Gespräche einzulassen."