Pressestatement


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Realität beim Thema Autofasten nicht verkennen

Zum Thema "Autofasten" können Sie den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ulrich Lange, wie folgt zitieren:

„Das Thema 'Autofasten' muss man mit einer gehörigen Portion Realismus betrachten. In den Ballungszentren bietet der öffentliche Nahverkehr den Menschen kurze Taktfrequenzen und einen zügigen, zuverlässigen Transport von A nach B, womit er eine unschlagbare Alternative zum Auto darstellt. In den ländlichen Regionen jedoch stoßen die Bürger schnell an Grenzen, wenn sie auf das Auto verzichten und auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen wollen. Gleichzeitig fällt es vielen Kommunen schwer, noch mehr Geld in den öffentlichen Nahverkehr zu stecken. Auf deren Finanzen muss man daher auch Rücksicht nehmen.

Wer Autoverzicht fordert, sollte außerdem bedenken, dass sich für die junge Generation die Bedeutung des Autos ohnehin gewandelt hat. Sie fragt pragmatisch und flexibel nach dem konkreten Nutzen. Und dort, wo es für sie Sinn macht, nutzen Menschen Angebote wie Carsharing als echte Alternative.

Angesichts von Entwicklungen wie dem autonomen Fahren wird sich die Rolle des Automobils in unserer Gesellschaft mittel- bis langfristig grundlegend ändern.“

 

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