Nadine Schön

Pressestatement


(Quelle: Tobias Koch)
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Meilenstein für die Teilhabe von Frauen 

Die vom Koalitionsausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe, die mit einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Führungspositionen befasst ist, hat am heutigen Freitag eine Einigung erzielt. Der Arbeitsgruppe gehören von Seiten der Union die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und CDU-Abgeordnete, Annette Widmann-Mauz, sowie die CSU-Abgeordnete und Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Silke Launert, an. Zur Einigung können Sie Nadine Schön mit folgenden Worten zitieren:

„Heute haben wir einen Meilenstein erreicht für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen. Auf fachpolitischer Ebene haben wir uns auf Folgendes geeinigt: Erstmals soll es eine Mindestbeteiligungsquote für die Vorstände börsennotierter und voll mitbestimmter Unternehmen geben. Bei Vorständen mit mehr als drei Personen soll ein Platz mit einer Frau besetzt sein. Das ist ein gewaltiger Schritt. Frauen an den entscheidenden Schaltstellen in großen Unternehmen werden künftig dafür sorgen, dass auch in den anderen Führungsetagen Frauen nachrücken. Und wer als Unternehmen ohne Begründung eine Zielgröße Null für den Vorstand angibt, bekommt eine Sanktion.

Die CDU/CSU hat außerdem darauf gedrungen, dass es auch dort Fortschritt gibt, wo Tausende Frauen arbeiten – im Gesundheits- und Sozialbereich. Es ist nämlich völlig unverständlich, dass gerade in den Vorständen der Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen nur 14 Prozent Frauen vertreten sind. Deshalb wollen wir, dass dort bereits bei Vorständen mit zwei Personen mindestens ein Platz mit einer Frau besetzt ist. Und bei Unternehmen mit wesentlicher Bundesbeteiligung soll ab drei Vorständen mindestens ein Platz mit einer Frau besetzt sein.  Damit gehen wir dort, wo wir Verantwortung haben, mit gutem Beispiel voran.“