Impfung

Pressestatement


(Quelle: picture alliance/dpa)
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Masernimpfung ist auch Zeichen der Verantwortung

Am heutigen Freitag berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung die Einführung einer Impfpflicht gegen Masern. Dazu können Sie die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, wie folgt zitieren:

„Wir brauchen Impfschutz oder eine bestehende Immunität bei Kindern und Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden oder arbeiten. Neben dem individuellen Schutz geht es dabei vor allem auch um die Verantwortung gegenüber den Menschen in unserer Gesellschaft, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Denn hohe Impfquoten schützen auch diese Menschen durch die sogenannte Herdenimmunität.

Masern gehören zu den ansteckendsten Viruserkrankungen überhaupt, können schwere Nebenwirkungen haben und zum Tod führen - in Deutschland und weltweit. Es existiert keine spezifische Behandlung gegen Masern, weshalb der präventive Schutz durch Impfungen so wichtig ist. Es stehen sichere und wirkungsvolle Impfstoffe zur Verfügung, für die langfristige Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen werden können.

Seit Jahren schaffen wir es nicht, die notwendigen Impfquoten zu erreichen, um Masern erfolgreich zu eliminieren. Nicht alle, die nicht geimpft sind, sind Impfkritiker. Häufig fehlt es nur an der für den bestmöglichen Schutz notwendigen zweiten Impfung. Das belegen die Zahlen der durchgeführten Erstimpfungen.“

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