Thorsten Frei, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Pressestatement


(Quelle: Michael Kienzler)
Teilen

Kindesmissbrauch dauerhaft ins Führungszeugnis

Heute hat der Bundesrat beschlossen, dass Verurteilungen wegen Kindesmissbrauchs künftig lebenslang im erweiterten Führungszeugnis genannt werden sollen. Der Bundesrat will einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen. Hierzu können Sie den Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, wie folgt zitieren:

„Kinderschutz hat immer Vorrang. Wir sind es unseren Kindern schuldig, sie dauerhaft vor Tätern zu schützen, die abscheuliche Verbrechen an Kindern begangen haben. Dieser Schutz darf nicht wie bisher nur drei bis zehn Jahre bestehen, bis der Eintrag wegen der Verurteilung im erweiterten Führungszeugnis wieder gelöscht wird. Ich begrüße deshalb die Initiative des Bundesrates zu einer lebenslangen Registrierung wegen Kindesmissbrauchs ausdrücklich. Täter, die wegen einer solchen widerlichen Tat verurteilt worden ist, dürfen niemals mehr engeren beruflichen oder ehrenamtlichen Umgang mit Kindern haben. Ich freue mich auch über die heutige Zustimmung des Bundesrates zu unserem Gesetz zur Einführung der Versuchsstrafbarkeit beim 'Cybergrooming'. Wir schließen Strafbarkeitslücken bei der Verfolgung von Tätern, die aus sexuellen Motiven im Internet nach Kindern suchen und schaffen mehr Ermittlungsbefugnisse für die Polizei im Kampf gegen Kindesmissbrauch."