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Internationales Versprechen zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Am Rande der UN-Generaldebatte haben am gestrigen Montag Staats- und Regierungschefs aus mehr als 60 Ländern mit einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht unterstrichen, sich mit einem „Versprechen für die Natur“ stärker für den Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt einzusetzen. Dazu können Sie die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, gerne wie folgt zitieren: 

„Leider müssen wir feststellen, dass die globalen Anstrengungen zum Schutz der Biodiversität bislang nicht ausreichen. Der weltweite Rückgang der Artenvielfalt konnte bislang nicht gestoppt werden. Das ‚Versprechen für die Natur‘, das ein Großteil der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen abgegeben hat, ist deshalb außerordentlich zu begrüßen. Es geht allerdings jetzt darum, dieses Versprechen mit konkreten Aktivitäten in allen Bereichen des Natur- und Artenschutzes national und international umzusetzen. Egal ob es um den Schutz von Ökosystemen geht, den Erhalt von Arten oder den Stopp des Eintrags von Plastik in die Weltmeere, die Herausforderungen sind vielfältig. Die im nächsten Jahr stattfindende Uno-Biodiversitätskonferenz wird die Chance bieten, neben den dringend erforderlichen nationalen Maßnahmen, auch international ein Zeichen für die globale Biodiversität zu setzen.

Bedauerlich ist einmal mehr, dass wichtige Staaten sich nicht am ‚Versprechen für die Natur‘ beteiligt haben. Deutschland jedenfalls ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird auch international weiterhin Unterstützung leisten.“