Karin Maag, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit

Pressestatement


(Quelle: Fotograf: Laurence Chaperon)
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Impfpflicht einführen ist sinnvoll

Zur Diskussion um eine Pflicht zur Masernimpfung können Sie die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, mit folgenden Worten zitieren:

"Den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Spahn, im Mai einen Gesetzentwurf zur Impfpflicht gegen Masern vorzulegen, begrüße ich. Impfungen sind eine der wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Schließlich geht es ja nicht allein um die Schutzwirkung für die geimpfte Person selbst, sondern auch für die Gesellschaft. So bewahrt sie beispielsweise diejenigen Menschen, die sich nicht impfen lassen können, weil sie z.B. noch keine sechs Monate alt oder anderweitig erkankt sind, vor einer Ansteckung, die schlimmstenfalls zum Tod führen kann.

Bei Masern beispielsweise vergrößern Impfgegner das Gesundheitsrisiko für die Allgemeinheit, denn Masern sind eine schwerwiegende Erkrankung. Deswegen halte ich es für richtig, dass wir nun einen Schritt weiter gehen und eine Impflicht einführen.

Gleichwohl möchte ich daran erinnern, dass wir in der Prävention in den letzten Jahren schon viel getan haben: Schon jetzt können zum Beispiel ungeimpfte Kinder eine Zeitlang vom Kita-Besuch ausgeschlossen und Eltern bei einer Verweigerung der Impfberatung mit Bußgeldern belegt werden. Nur eine lückenlose Impfung aller Kinder in Kita und Schule kann letzten Endes gewährleisten, dass keine Ansteckungswelle erfolgt.“

 

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