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Hilfsbereitschaft mit gerechterem Asylsystem erhalten

Wegen der steigenden Zahl von Asylbewerbern hatten am gestrigen Donnerstag alle Bundesländer vom Bund mehr Geld für die Unterbringung und die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen gefordert. Heute entscheidet der Bundesrat über eine Initiative Bayerns für die Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten. Hierzu können Sie den Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Strobl, wie folgt zitieren:

„Was wir brauchen, ist ein gerechteres Asylsystem. Das heißt: den tatsächlich Verfolgten schnell helfen, die abgelehnten Asylbewerber zügig in ihre Herkunftsstaaten zurückbringen. Die Anerkennungsquote bei Asylbewerbern aus Albanien, dem Kosovo und Montenegro tendiert gegen Null. Ihre Asylverfahren sollten beschleunigt werden, indem ihre Herkunftsstaaten als sicher erklärt werden. Denn denen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, die vor schrecklichen Verbrechen etwa aus Syrien oder dem Nordirak fliehen, können wir aufgrund des großen Zustroms von Balkan-Flüchtlingen nicht in angemessener Zeit helfen. Nur mit einem gerechteren Asylsystem erhalten wir dauerhaft die große Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger. Die Länder sollten nicht nur nach neuem Geld des Bundes rufen, sondern ihre eigene Verantwortung wahrnehmen. Im Bundesrat haben sie heute Gelegenheit dazu.  Im Übrigen sollten die Länder erst einmal ihre Hausaufgaben machen und zügiger und mehr abgelehnte Asylbewerber in ihre Herkunftsländer abschieben. Das würde zu einer spürbaren Entlastung führen.“