Marcus Weinberg | Familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: Tobias Koch)
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Ein guter Tag für Familien

Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder treten in Kraft

Am heutigen Donnerstag treten Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket aus dem Familienstärkungsgesetz in Kraft. Ebenfalls heute hat der Paritätische Wohlfahrtsverband eine Studie veröffentlicht mit dem Titel " Verschlossene Türen. Eine Untersuchung zu Einkommensungleichheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen". Zu beidem können Sie den familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, wie folgt zitieren:

"Mit dem heutigen Tag treten wichtige familienpolitische Maßnahmen in Kraft, mit denen wir Kinderarmut weiter entgegenwirken. Ab sofort gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung für

Geringverdiener und für Familien, die von Sozialleistungen leben. Es gibt ein kostenloses Mittagessen in Kita und Schule für Kinder, deren Eltern nichts oder nur wenig verdienen. Kinder können kostenlos mit Bahn oder Bus zur Schule fahren, wenn die Eltern nichts oder nur wenig verdienen. Für Kinder, die es brauchen und deren Eltern nichts oder nur wenig verdienen, gibt es eine kostenlose Lernförderung. Kinder, deren Eltern nur wenig oder gar nichts verdienen, bekommen Geld für Klassenfahrten oder Schulausflüge.

Und damit sage ich ganz klar und deutlich: Das sind Maßnahmen, die wirken und da ankommen, wo sie benötigt werden - nämlich unmittelbar bei den Kindern. Insofern ist die Studie mit dem Titel „Verschlossene Türen. Eine Untersuchung zu Einkommensungleichheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ im Ergebnis kritisch zu betrachten. Eine  Untersuchung zur

Einkommensungleichheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, die am heutigen Tag veröffentlicht wird und das Fazit ausgibt, den geltenden Kinderlastenausgleich in Deutschland endlich „vom Kopf auf die Füße" zu stellen, aber in keiner Weise auf diese wichtigen Bildungs- und Teilhabemaßnahmen eingeht, ist unausgewogen. Wir wissen, dass Kinderarmut

eine Herausforderung darstellt, aber gerade die heute in Kraft tretenden Reformen sind eine zielgenaue Antwort auf die erkannten Defizite. Kinderarmut muss früh, zielgenau und bedarfsorientiert bekämpft werden.“