Cemile Giousouf

Pressestatement


(Quelle: Fotograf: Tobias Koch)
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DITIB vertut mit ihrer Absage erneut eine große Chance

Am 17.6. planen muslimische Organisationen einen Friedensmarsch in Köln und am 23.6. in Berlin. Der türkische Moscheeverband DITIB hat seine Teilnahme abgesagt. Hierzu können Sie die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf wie folgt zitieren:

"Es gibt keinen sachlichen Grund, die Teilnahme an der geplanten Demonstration gegen den islamistischen Terrorismus abzulehnen. Es ist eine großartige Geste, dass sich Muslime unterschiedlicher Ausrichtung, Herkunft und Glaubenspraxis gemeinsam gegen die Terroristen stellen wollen, die ihre Religion missbrauchen. Die Veranstaltung einer friedlichen Demonstration ist außerdem ein Bekenntnis zur demokratischen Grundordnung unseres Staates. Muslime zeigen mit gemeinsamen Aktionen dieser Art, dass sie es geschafft haben, die Konflikte ihrer Herkunftsländer hinter sich zu lassen. Leider vertut die DITIB mit ihrer Absage erneut eine große Chance, die Interessen deutscher Muslime glaubwürdig zu vertreten. Ich hoffe, dass viele Muslime ihre Empörung über den Terrorismus äußern und an der geplanten Demonstration teilnehmen."