Gitta Connemann ist stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: Britta Cornelius)
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Die nächste Baumgeneration muss sich etablieren können

Eine Verdreifachung der eingeschlagenen Schadholzmenge in 2019 im Vergleich zu 2018 zeigt eindrücklich, wie angespannt die Situation in den Wäldern und in den Forstbetrieben ist. Zu den Zahlen von Destatis nimmt die
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Gitta Connemann, wie folgt Stellung:

„Der Holzmarkt ist zusammengebrochen. Die aktuelle Menge an Schadholz kann nicht mehr vom Markt aufgenommen werden. Es muss trotzdem aus den Wäldern raus. Denn dieses Holz ist ideal für Borkenkäfer und Co. Die über zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland brauchen daher Hilfe. Angesichts des Preisverfalls zahlen sie nämlich bei jedem Kubikmeter drauf. Deshalb hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Zuge des Konjunkturpakets für eine Soforthilfe für die Waldeigentümer eingesetzt. 500 Millionen Euro stehen hierfür bereit. Diese müssen nun unmittelbar und unbürokratisch an die Betroffenen auf den Weg gebracht werden. Das sind keine Almosen oder Leistungen nach dem Gießkannenprinzip. Es geht um die Flankierung des dringend notwendigen Umbaus der Wälder. Die nächste Baumgeneration muss sich etablieren können. So werden die Wälder klimastabiler, bleiben ein gesellschaftlich wesentlicher Wirtschafts- und Erholungsraum und helfen, die Artenvielfalt in Deutschland zu erhalten.“