Karin Maag, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit

Pressestatement


Quelle: Fotograf: Laurence Chaparon
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Bund und Länder müssen bei Impfungen an einem Strang ziehen

Zum bevorstehenden Impfgipfel können Sie die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, mit folgenden Worten zitieren:

„Der Impfgipfel, bei dem alle wesentlichen Akteure an einem Tisch sitzen, um sich über die Lage und vor allem das weitere Vorgehen und die nächsten Ziele bei der Impfstrategie abzustimmen, ist eine gute Sache. Es bringt den Bürgern nämlich nichts, wenn gegenseitige Schuldzuweisungen erhoben werden. Wir brauchen Lösungen auf der Bundes- und Landesebene.

Worauf es ankommt ist, dass wir einen Überblick über die zu erwartenden Impfdosen für die nächsten Wochen öffentlich machen. Deswegen ist es gut, wenn auch die pharmazeutische Industrie und die EU-Kommission an diesem Gipfel teilnehmen. 

Aufgrund der vielen Beschwerden fordere ich die Länder auf, das Einladungsmanagement und die Terminvergabe noch einmal anzupassen. Da braucht es deutschlandweit Verbesserungen. Ich erwarte, dass über Impfziele gesprochen wird, insbesondere vor dem Hintergrund der Mutationen, die jetzt auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Entscheidend ist dann, dass wir im Bund und den Ländern an einem Strang ziehen, um das gemeinsame Ziel voranzutreiben: die Impfungen an die vielen Impfwilligen zu bringen, die sehnsüchtig auf einen Termin warten. Dabei müssen wir weiterhin ehrlich kommunizieren, dass dies aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit der Impfstoffe auch in den nächsten Wochen leider erst langsam und Schritt für Schritt vorangehen kann, bevor die Lage dann zunehmend besser werden wird.“
 

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