Pressestatement


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Aktionsplan zur Beendigung unkontrollierter Einreise aus der Schweiz

„Personen, die über die Grenze zur Schweiz nach Deutschland kommen, haben bereits mehrere sichere Staaten durchquert. Auch wenn sie schutzbedürftig sind: Wir können nicht alle aufnehmen. Ich begrüße es daher, dass die deutschen und die schweizerischen Behörden jetzt einen gemeinsamen Aktionsplan zur Beendigung dieser unkontrollierten Migrationsbewegungen ergriffen haben und sie insbesondere ihre grenzpolizeiliche Zusammenarbeit intensivieren.

Insgesamt zeigt der Rückgang der Flüchtlingszahlen in den vergangenen 6 Monaten, dass wir bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise ein gutes Stück vorangekommen sind.“

Hintergrundinformation:

Die Bundespolizei hat an der DE/CH-Grenze von Januar bis August 2016 rund 4.500 unerlaubte Einreisen festgestellt. Seit Juni bis August 2016 war ein deutlicher Anstieg der Feststellungszahlen zu verzeichnen (Mai: 464, Juni: 1.010, Juli: 1.070, August: 1.071 Feststellungen). Die Mehrzahl der Migranten nutzt den Zug als Verkehrsmittel. Durch gemeinsame Streifen mit dem CH-Grenzwachtkorps auf schweizerischem Hoheitsgebiet konnten von Juni bis September 2016 rund 900 unerlaubte Einreisen nach Deutschland verhindert werden.