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Pressemitteilung |
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Der Appell des Papstes ist richtig

Klares Wort der muslimischen Führer der Welt wäre wünschenswert

Papst Franziskus hat die muslimischen Führer der Welt aufgerufen, den Terrorismus im Namen des Islam zu verurteilen. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder:

„Der Papst hat mit seinem Wunsch nach Verurteilung jeglicher Gewalt durch die muslimischen Führer der Welt hat recht und die volle Unterstützung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Durch eine solche Erklärung würde  auch für alle Muslime klargestellt, dass das Morden der Terroristen des Islamischen Staates nicht durch die Lehren des Islam zu rechtfertigen ist.

Die ganze Welt muss zusammenstehen, um die Taten dieser Terroristen ins Abseits zu stellen, damit sich ihnen nicht noch mehr junge Menschen anschließen und das Leid der Menschen gerade in Syrien und dem Irak nicht noch größer wird. Dazu müssen möglichst Viele aus der muslimischen Welt beitragen.

Dass eine solche eindeutige Erklärung notwendig ist, hat erneut der schreckliche Bombenanschlag am Wochenende auf die Große Moschee in Kano in Nigeria gezeigt, die der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram zugerechnet wird. In dem afrikanischen Staat, aber auch an vielen weiteren Orten der Welt, gerade im Irak und Syrien, werden immer mehr Muslime Opfer von Gewalt extremistischer Muslime. Dies zeigt, dass auch die muslimische Welt ein elementares Interesse haben muss, für die Religionsfreiheit einzutreten.  Auch darauf hat Papst Franziskus zu Recht hingewiesen.  

Jeder Terror mit Namen des Islam schadet dem Ansehen des Islam. Ich bin froh, dass sich in Deutschland die großen muslimischen Verbände von dem IS-Terror scharf abgegrenzt und eindeutig Stellung bezogen haben.  Ein hoffnungsvolles Signal war auch die Erklärung hochrangiger Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaften und christlicher Kirchen, die jüngst in Wien die Gewalt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Nahen Osten verurteilt haben.

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