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Bildungsgipfel zeigt Wirkung

Vorschläge der HRK-Mitgliederversammlung sind gute Grundlage

Zu den Vorschlägen der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Dortmund zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Dobrindt MdB:

Die Beschlüsse des Bildungsgipfels zeigen Wirkung. Mit ihren Vorschlägen zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte konkretisiert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die entsprechenden Positionen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vom 14.10.2008.

Die Vorschläge der HRK-Mitgliederversammlung zur Regelung des Hochschulzugangs beruflich Qualifizierter bilden eine gute Grundlage zur Umsetzung des beim Bildungsgipfel zwischen Bund und Ländern vereinbarten Aufstiegspakets. Sie sind übersichtlich, sachlich ausgewogen und berücksichtigen die Interessen der beruflich Qualifizierten an einem transparenten und fachbezogenen Zugang ebenso wie die Interessen der Hochschulen an der Gewinnung geeigneter Studienanfänger. Die HRK trägt mit ihren Vorschlägen zur Eröffnung individueller Bildungschancen, zum Abbau unnötige Barrieren im Bildungssystem und zur Höherqualifizierung von Fachkräften bei. Dies ist nachdrücklich zu unterstützen.

Die HRK hatte vorgeschlagen, Absolventen einer beruflichen Erstausbildung den Zugang zu einem Studiengang zu eröffnen, wenn sie ein von der Hochschule durch Satzung geregeltes Zugangsverfahren erfolgreich durchlaufen haben. Das Verfahren soll entweder eine Hochschulzugangsprüfung oder ein sog. Probestudium vorsehen und mit Blick auf das angestrebte Studienfach gestaltet werden. Absolventen öffentlich-rechtlicher Aufstiegsfortbildungen sollen direkten Zugang zu Studiengängen im Fach ihrer beruflichen Vorbildung oder in einem affinen Fach erhalten.